Entwicklung der Reiherbachaue in Bielefeld-Senne – Bezirkspolitiker enttäuscht von den aktuellen Planungen
Naturschutz und Ausflugs-Attraktion

Bielefeld -

N aturschutz, gepaart mit einer Attraktion für Ausflügler – das hatten die Senner Bezirksvertreter im Sinn, als sie die Parameter für die Entwicklung der Reiherbachaue im Mai 2020 auf den Weg brachten. Auch deshalb sollten „Wisente oder Büffel“ das Grasen auf der Fläche publikumswirksam übernehmen. Enttäuscht waren die Politiker jetzt, als sich von ihren Ideen wenig in den Planungen wiederfand. Von Peter Bollig
Sonntag, 04.04.2021, 11:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 04.04.2021, 11:00 Uhr
Die intensiv genutzte Grünlandfläche zwischen Karl-Triebold-Straße, Friedrichsdorfer Straße und dem Reiherbach soll ökologisch aufgewertet werden. Sennes Politiker wünschen sich, dass der Wirtschaftsweg vom Hof Osthus aus über das Areal für Fußgänger erhalten bleibt. Die Landschaftsplaner sehen das aber nicht vor. Foto: Peter Bollig
„Ich habe das Gefühl, dass unser Beschluss gar nicht an die Planer weitergereicht wurde“, beklagte Bezirksbürgermeister Gerhard Haupt (CDU) in der jüngsten Bezirksvertretersitzung. Genau so sah es Ilona Neumann (SPD), nachdem Landschaftsplanerin Katharina Hensel vom Büro NZO die Pläne für die Aufwertung der Reiherbachaue vorgestellt hatte. Es geht um rund 41 Hektar landwirtschaftliche Fläche des ehemaligen Hofes Osthus südlich der Karl-Triebold- und westlich der Friedrichsdorfer Straße. Nachdem die Stadt diese Flächen gekauft hat, sollen sie – auch als Ausgleichsmaßnahme unter anderem für Gewerbeprojekte – ökologisch aufgewertet werden.
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