Das Deutsche Fächermuseum in Bielefeld hat die Corona-Zwangspause für Reparaturen und Zukäufe genutzt
Verlängerung für „Marie-Luises Lieblinge“

Bielefeld (WB) -

Nur sieben Wochen konnten „Marie-Luises Lieblinge“ im Deutschen Fächermuseum der Barisch-Stiftung gezeigt werden. Dann kam der Lockdown. Weil Günter Barisch die Ausstellung besonders am Herzen liegt, da sie zum einen seiner vor zwei Jahren verstorbenen Frau gewidmet ist und er sie zudem so besonders gelungen findet, wird sie bis zum Jahresende verlängert. „Wir haben viele Anfragen von Menschen, die sie sehen möchten“, freut sich der 92-Jährige. Von Sabine Schulze 
Mittwoch, 10.03.2021, 01:39 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.03.2021, 01:39 Uhr
Maria Plet in der Werkstatt, die sich im Keller des Fächermuseums befindet. Hier wird aufwendig restauriert oder es werden kleine Reparaturen vorgenommen. Foto: Bernhard Pierel
Die Corona-bedingte Zwangspause für die Museen haben Günter Barisch und seine langjährige Mitarbeitern Maria Plet genutzt: für die Restaurierung einiger alter Schätze und auch für Zukäufe. Dazu gehört ein französischer Fächer aus dem Jahr 1870, gefertigt von der Fächermanufaktur Alexandre. Das Gestell aus vergoldetem Perlmutter sei eine wahre Meisterleistung, schwärmt Günter Barisch. Die feine Schnitzerei des so zerbrechlichen Perlmutters ist sogar noch hinterlegt mit hauchdünnen Muschelstücken, die zartblau oder -grün durchschimmern. Und begeistert ist er über einen Fächer, mit dem sich einst Kaiserin Eugénie, die Gattin von Napoleon III., Luft zugefächelt hat. Sogar zwei passende Kästen gibt es dazu. Hinzugekauft hat Günter Barisch aber nicht nur Fächer: Er hat auch sein „Ersatzteillager“ aufgefüllt – eigentlich zu seinem eigenen Bedauern.
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