Anordnung der Stadt Bielefeld, um der Vogelgrippe vorzubeugen
Geflügel muss im Stall bleiben

Bielefeld (WB) -

Im gesamten Bielefelder Stadtgebiet gilt ab Sonntag, 7. März, eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel. Diese Anordnung sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, um einer Ansteckung des in Bielefeld gehaltenen Geflügels mit dem Virus der Geflügelpest vorzubeugen, heißt es von der Stadt.

Freitag, 05.03.2021, 12:15 Uhr aktualisiert: 05.03.2021, 12:18 Uhr
Im gesamten Bielefelder Stadtgebiet gilt ab Sonntag eine Stallpflicht für sämtliches Geflügel – als Vorsichtsmaßnahme vor der Geflügelpest. Foto: dpa

Eine entsprechende Tierseuchenverfügung ist am Freitag erlassen worden und auf der Homepage des Veterinäramtes der Stadt Bielefeld abrufbar: https://www.bielefeld.de/de/rv/ds_stadtverwaltung/gvla/vet/

Das Hausgeflügel darf demnach keinen Kontakt zu Wildvögeln haben. Erste Verdachtsfälle von Geflügelpest bei Hausgeflügel wurden bereits in den Kreisen Gütersloh und Paderborn gemeldet.

Die Geflügelpest, im Volksmund auch Vogelgrippe genannt, gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen. Sie wird durch aviäre Influenzaviren (AI-Viren) übertragen und staatlich bekämpft. Wenn man viele tote Vögel an einem Ort oder einzelne oder mehrere tote größere Vögel wie Gänse, Schwäne, Enten oder Greifvögel findet, sollte man diese nicht anfassen, sondern das Veterinäramt telefonisch informieren unter 0521/51-2253.

In so einem Fall erfolgt dann eine Abklärung der Todesursache und das Tier wird labordiagnostisch auf Geflügelpest untersucht.

Treten in Geflügelbeständen vermehrt Todesfälle auf oder kommt es zu einem Einbruch der Legeleistung oder Gewichtszunahme, ist die Ursache durch einen Tierarzt abzuklären (vgl. §4 Geflügelpest-Verordnung) bzw. direkt das Veterinäramt zu informieren, teilt die Stadt mit.

Das Veterinäramt empfiehlt daneben dringend, aktuell keine Vögel aufzunehmen oder abzugeben. Informationen zur Geflügelpest können auf der Internetseite des LANUV NRW abgerufen werden: https://www.lanuv.nrw.de/

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