Bund fördert Bielefelder Projekt mit Höchstsumme
Drei Millionen Euro für das Kombibad in Jöllenbeck

Bielefeld (WB/St) -

Der Bund wird den Bau des neuen Frei- und Hallen-Kombibads in Jöllenbeck mit drei Millionen Euro fördern. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags am Mittwoch beschlossen. Der zugesagte Betrag stellt dabei die Förderhöchstsumme aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen dar.

Mittwoch, 03.03.2021, 16:21 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 17:32 Uhr
Luftaufnahme des Jöllenbecker Freibads: Auf dem Gelände soll der Neubau eines Kombibades entstehen. Foto: Thomas F. Starke

Die Bielefelder SPD-Bundestagsabgeordnete Wiebke Esdar hatte sich in Berlin politisch für die Bewilligung der Förderung eingesetzt. „Das neue Bad mit ganzjährigem Schwimmbetrieb wird ein echter Gewinn für Jöllenbeck und ganz Bielefeld. Als ehemalige Schwimmerin und Schwimmtrainerin weiß ich, wie fundamental wichtig es ist, schwimmen zu erlernen und regelmäßig zu üben. Das ist nur möglich, wenn ausreichend Schwimmflächen wohnortnah zur Verfügung stehen. Darum bin ich sehr glücklich darüber, dass ich als Abgeordnete meinen Teil dazu beitragen konnte, den Haushaltsausschuss vom Förderantrag zu überzeugen“, so Esdar.

Mit dem Bau des neuen Bades soll im kommenden Jahr begonnen werden. Das Planungs- und Architekturbüro Krieger mit Sitz in Velbert hat den Wettbewerb für das neue Bad für sich entschieden, die Firma hatte auch bereits das Ishara geplant. Das Kombibad wird etwa 13 Millionen Euro kosten.

„Das sind hervorragende Nachrichten für den Norden unserer Stadt, die nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen Bielefelderinnen und Bielefelder für Freude sorgen dürften“, so Oberbürgermeister Pit Clausen. „Das neue Ganzjahresbad wird das alte Freibad würdig ersetzen und wird mit seiner Lage mitten in der Natur mehr denn je eine ganz besondere Stätte für Freizeit, Schulsport und Erholung sein.“

Auch Jürgen Athmer, Geschäftsführer der Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH (BBF), freut sich über die Förderung durch den Bund: „Wir freuen uns sehr über die großzügige Förderung und danken Wiebke Esdar für ihren Einsatz. Mit der Fördersumme können wir jetzt planen und freuen uns heute schon auf ein tolles Kombibad in Jöllenbeck. Baubeginn wird in 2022 sein, da es noch einiges an Planung und behördlicher Abklärung bedarf. Wir gehen von einer weiteren Freibadsaison im Jahr 2021 aus.“

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wurde im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung im Jahr 2015 aufgelegt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat das Programm seitdem mehrfach mit neuen Finanzmitteln zur bundesweiten Unterstützung von Städten und Gemeinden beim Erhalt ihrer sozialen Infrastruktur ausgestattet. Der Bundeszuschuss kann zwischen 0,5 und 3 Millionen Euro pro Projekt liegen.

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