Bielefelder Feuerwehr löscht Dachstuhlbrand in der Innenstadt – 80.000 Euro Schaden
Wohnung ausgebrannt – Mann (38) im Krankenhaus

Bielefeld -

Bei einem Dachgeschossbrand am Samstagmorgen am nördlichen Rand der Bielefelder Innenstadt ist der Bewohner (38) verletzt worden. Der Mann kam mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Klinikum Bielefeld-Mitte, seine Wohnung und Teile des Dachstuhls brannten völlig aus. Die Brandursache ist unklar. Der Schaden wird auf 80.000 Euro geschätzt.

Samstag, 06.02.2021, 10:01 Uhr aktualisiert: 06.02.2021, 10:48 Uhr
Teile des Dachstuhls wurden durch das Feuer komplett zerstört, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 80.000 Euro. Foto: Heinz Stelte

Um 5.46 Uhr an diesem Samstag wurde die Bielefelder Feuerwehr zum Einsatz an die Steubenstraße kurz vor der Grenze zum Stadtbezirk Schildesche alarmiert, berichtete Einsatzleiter Marcus Linse. Offenbar brannte es dort bereits seit längerem. Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte am zweieinhalbgeschossigen, in zweiter Reihe liegendem Brandhaus hätten die Flammen bereits aus dem Dach geschlagen.

Die vier Bewohner der drei Wohnungen im Erd-, ersten Ober- und Dachgeschoss hätten sich ins Freie retten können, berichtete der Feuerwehr-Einsatzleiter. Der 38-Jährige aus der brennenden Dachgeschosswohnung sei von einem Notarzt vor Ort untersucht worden. Nach der Diagnose Verdacht auf Rauchgasvergiftung sei der Bielefelder von einer Rettungswagenbesatzung zur weiteren Behandlung ins Klinikum Bielefeld-Mitte gebracht worden.

Für die 35 Brandbekämpfer von der Berufsfeuerwehr (Hauptwache und Wache Nord) sowie von den freiwilligen Löschabteilungen Ost und Schildesche dauerte der Einsatz mehr als zwei Stunden lang bis gegen 8 Uhr. Über eine Drehleiter von außen und von vier Angriffstrupps im Inneren des Hauses wurden die Flammen im Dachgeschoss bekämpft.

Dabei rissen die Feuerwehrleute Ziegel vom Haus, um Glutnester im Gebälk löschen zu können. Feuerwehr-Einsatzleiter Linse berichtete von „aufwendigen Nachlöscharbeiten“ unter anderem wegen alter Stromleitungen.

Die Dachgeschosswohnung, in der die Flammen offenbar ausbrachen, und Teile des darüber liegenden Dachstuhls wurden beim Feuer völlig zerstört, hieß es von den Brandbekämpfern. Nach einer ersten vorsichtigen Schätzung betrage der Schaden um die 80.000 Euro.

Die Ursache sei unklar. Kripoermittler hätten die Brandstelle nach Ende der Löscharbeiten für weitere Untersuchungen vorläufig beschlagnahmt.

 

 

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