Nach mutmaßlicher Spitzhacken-Attacke am „Zweischlingen“ in Bielefeld
Blitzer „Bernhard“ doch schwerer beschädigt

Bielefeld (WB) -

Bei der mutmaßlich mit einer Spitzhacke ausgeführten Attacke auf den teilstationären Laserblitzer „Bernhard“ ist ein größerer Schaden verursacht worden als zunächst vermutet. „In den Turm wurde ein Loch geschlagen“, sagte Norman Rosenland, beim Ordnungsamt zuständiger Geschäftsbereichsleiter für Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Donnerstag, 04.02.2021, 12:10 Uhr aktualisiert: 04.02.2021, 15:12 Uhr
Blitzer „Bernhard“ wurde vermutlich mit einer Spitzhacke attackiert. Foto: Arndt Wienböker

Im stabilen Metallgehäuse des Turms können bis zu zwei lasergesteuerte Kameras samt Blitztechnik untergebracht werden.

Wie vom WESTFALEN-BLATT exklusiv berichtet, war Blitzer „Bernhard“ in der Nacht zum Dienstag an seinem Standort an der Osnabrücker Straße Höhe Zweischlingen von Unbekannten attackiert und schwer beschädigt worden. Wie lange die fast 230.000 Euro teure Radaranlage zwecks Reparatur im Depot des Bielefelder Ordnungsamtes bleiben muss, ist aktuell ebenso unbekannt wie die Höhe des Schadens.

„Wir sind im Gespräch mit dem Hersteller, ob der Turm für den Blitzer ersetzt werden muss oder durch den Austausch einer Metallplatte repariert werden kann“, sagte Rosenland.

Weiter im Einsatz ist die zweite lasergesteuerte Radaranlage der Stadt Bielefeld. Blitzer „Guntram“, baugleich mit „Bernhard“, steht aktuell mal wieder am Ostwestfalendamm in Fahrtrichtung Innenstadt vor der Abfahrt Stapenhorststraße. Im Inneren sitzt eine lasergesteuerte Kamera. Die lichtet Raser ab, die in der mehrspurigen Tempo 80-Zone nach der stationären Blitzeranlage am OWD vor der Brücke Haller Weg aufs Gaspedal treten.

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