Bethel nimmt die erste Bielefelder Impfstelle in Betrieb
Premiere mit 28 „Impflingen“

Bielefeld -

Die Besucher und Mitarbeiter der gerontopsychiatrischen Tagespflege in der Moltkestraße sind am Dienstag die ersten Impflinge der Betheler Impfstelle gewesen: 28 Menschen konnten im Assapheum gegen das Coronavirus immunisiert werden.

Mittwoch, 13.01.2021, 11:15 Uhr aktualisiert: 15.01.2021, 10:28 Uhr
Dr. Matthias Ernst, Ingo Nürnberger und Dr. Hans Werner Kottkamp (von links) besprechen die Abläufe. Foto: Thomas F. Starke

„Ich sehe das als Chance, heil aus der Geschichte herauszukommen“, sagte der 77-jährige Heinz-Rudolf Schmitka Für ihre 15.000 Klienten, Bewohner und Mitarbeiter haben die von Bodelschwinghschen Stiftungen ein eigenes Impfzentrum errichtet. Zudem werden mobile Impf-Teams Behinderteneinrichtungen aufsuchen. Das Vorgehen ist eng mit der Stadt abgestimmt. „Die Dependance hat den Vorteil, dass wir Menschen mit besonderem Bedarf nicht eigens in das Impfzentrum in der Stadthalle holen müssen“, sagte Ingo Nürnberger, Leiter des städtischen Krisenstabs. Er war zur ersten „Impfrunde“ nach Bethel gekommen.

Impfzentrum Bethel öffnet im Assapheum

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Wann man mit den Impfungen „durch“ sein werde, sei noch unklar, sagte Dr. Matthias Ernst, Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Bethel. „Das hängt davon ab, wann und wie viel Impfstoff wir bekommen, das ist der limitierende Faktor.“ Er ist froh, dass ein Anfang gemacht ist. Nach und nach sollen weitere Einrichtungen eingeladen werden, und in der kommenden Woche soll auch das Personal in den Krankenhäusern gegen Covid-19 geimpft werden – vorrangig diejenigen, die auf der Intensivstation, den Covidstationen und in der Notaufnahme arbeiten, da sie einem besonderen Risiko ausgesetzt sind.

„In diesen Bereichen ist die Impfbereitschaft auch besonders hoch“, sagte Dr. Hans Werner Kottkamp, Chefarzt der Zentralen Notaufnahme. Er erwartet, dass eine etwaige Skepsis bei Mitarbeitern weicht, wenn die Impfkampagne angelaufen ist. „Die Chefärzte müssen ein Zeichen setzen und sich impfen lassen“, sagt Kottkamp, schränkt aber ein, dass der Schutz für die Pflegekräfte, die noch näher am Patienten seien, größer sei, sie also zuerst an die Reihe kommen sollten.

Keinerlei Bedenken sich impfen zu lassen hatte Margret Frensel: Sie wird im Juni 94 – „damit gehöre ich zur Risikogruppe.“ Auch Elisabeth Drößler zögerte nicht: Die 90-Jährige geht eigentlich gerne im Nordpark-Center Kaffeetrinken: Auch wenn sie zweimal in der Woche in der Tagespflege Abwechslung hat, vermisst sie dies. „Es hat überhaupt nicht weh getan“, sagt sie, während sie darauf wartet, dass ihre Impfung im Impfpass vermerkt wird.

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