Bundespolizei nimmt Bielefelder (19) am Kölner Hauptbahnhof fest
Scharfe Handgranate im Rucksack

Köln/Bielefeld (WB/mdel). -

Bundespolizisten haben im Rucksack eines Bielefelders (19) eine scharfe Handgranate gefunden. Der Mann aus Bosnien und Herzegowina war am Kölner Hauptbahnhof kontrolliert worden und wurde festgenommen.

Montag, 11.01.2021, 12:46 Uhr aktualisiert: 11.01.2021, 12:50 Uhr
Diese Handgranate jugoslawischer Bauart fanden die Bundespolizisten im Rucksack des Bielefelders. Foto: Bundespolizeiinspektion Köln

Freitagnacht gegen 1 Uhr kontrollierte die Streife der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof den alkoholisierten Bielefelder, der sich nicht ausweisen konnte. Bei der Durchsuchung des 19-jährigen Reisenden fanden die Beamten griffbereit eine Handgranate in seinem Rucksack. Der hinzugerufene Entschärfungsdienst der Bundespolizei stufte die Granate jugoslawischer Bauart als „scharf“ ein.

Der Mann aus Bosnien und Herzegowina gab an, die Handgranate in seinem Urlaub in Bosnien auf einer Wiese gefunden und mitgenommen zu haben. Der polizeibekannte Mann wurde festgenommen und zuständigkeitshalber dem Kriminalkommissariat 15 des Polizeipräsidiums Köln überstellt. Die Handgranate wurde durch die Bundespolizei beschlagnahmt und vom Entschärfungsdienst mitgenommen.

Beamte aus Bielefeld durchsuchten wenig später die dortige Wohnung des Beschuldigten, fanden jedoch keine weiteren verbotenen Gegenstände auf.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das „Kriegswaffenkontrollgesetz“ ein.

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