Auf wen es jetzt in Bielefeld ankommt
21 Hoffnungsträger im Jahr 2021

Bielefeld -

Noch so ein Jahr wie 2020? Bloß nicht! 2021 muss besser werden und darf nicht nur vom Corona-Virus bestimmt sein. Doch wer sind die Hoffnungsträger in der Stadt, damit dies auch gelingt?

Freitag, 08.01.2021, 07:51 Uhr aktualisiert: 08.01.2021, 08:01 Uhr
Wie wird das neue Jahr? Wie wird sich die Stadt verändern? Ein Blick auf Menschen, die dazu einen Beitrag leisten können. Foto: Bernhard Pierel

 

Noch so ein Jahr wie 2020? Bloß nicht! 2021 muss besser werden und darf nicht nur vom Corona-Virus bestimmt sein. Doch wer sind die Hoffnungsträger in der Stadt, damit dies auch gelingt? Hier sind 21 Menschen aus Bielefelds Wissenschaft, Politik, Kultur und Gesellschaft, die dazu ihren Beitrag leisten.

 

Theo Windhorst: Der Leiter des Bielefelder Impfzentrums ist in diesen Tagen so etwas wie der Hoffnungsträger Nummer eins. Von seiner Arbeit und der seines Teams hängt es ab, wann Bielefeld zur Normalität zurückkehren kann.

Ingo Nürnberger: Als Chef des städtischen Krisenstabes begleitet er uns durch den Corona-Alltag. Bislang mit viel Bedacht. Und das muss auch so bleiben.

Wolfgang Schmidt-Barzynski: Der ärztliche Direktor des Klinikums Bielefeld steht stellvertretend für alle Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal in Bielefeld, die eine ausreichende medizinische Versorgung für alle in den Zeiten der Pandemie sicherstellen sollen.

Martina Reiske: Heute so, morgen so. Als Leiterin der Sudbrack-Grundschule muss die Rektorin immer wieder auf neue Weisungen des NRW-Schulministeriums reagieren. Sie soll gleichzeitig darauf achten, dass die Bedürfnisse der Kinder in der Corona-Krise nicht zu kurz kommen.

Rainer Kaschel: Die Stadt kann zwar nicht pleite gehen. Aber der Stadtkämmerer muss aufpassen, dass finanziell nicht alles aus dem Ruder läuft. Mehr als 80 Millionen Euro hat Corona Bielefeld bisher gekostet.

Riza Öztürk: Der SPD-Fraktionschef ist die Schlüsselfigur beim Schmieden einer neuen Rathaus-Koalition. Angesichts der aktuellen Lage sollte die Stadt jetzt bald wieder über eine handlungsfähige politische Mehrheit verfügen.

Andreas Rüther: Bielefelds CDU-Chef sichtet gerade die Bewerber für die Bundestagskandidatur seiner Partei. Der heimischen Union fehlt aktuell die Stimme in Berlin. Das kann sich bei der Bundestagswahl am 26. September ändern.

Britta Haßelmann: Kommt 2021 das Regierungsamt? Als Geschäftsführerin der grünen Bundestagsfraktion hat die Bielefelder Spitzenpolitikerin dafür genug Erfahrung gesammelt. In NRW will sie auf dem ersten Listenplatz für die Bundestagswahl antreten.

 

Dirk Vahrson: Er ist der Chef der Jahnplatz-Baustelle und damit verantwortlich für das meistdiskutierte Projekt in der Stadt. Im Sommer ist Halbzeit.

Eleonore Jennes: Alles unter einem Dach – das bietet das Karstadt-Warenhaus in der City. 2020 wäre fast Schluss gewesen. Jetzt geht es darum, ob Karstadt und der Handel den Weg aus dem Lockdown schaffen und die Einkaufsvielfalt erhalten bleibt.

Jan Hendrik Goldbeck: Der geschäftsführende Gesellschaft des gleichnamigen Bielefelder Traditionsunternehmens will das Telekom-Hochhaus zu einem neuen Blickfang in der Innenstadt machen.

Petra Pigerl-Radtke: Die neue Hauptgeschäftsführerin der IHK ist als eine Art Chef-Lobbyistin zur Krisenmanagerin für die Mitgliedsunternehmen geworden.

Uwe Neuhaus: Kann die Arminia in diesem Jahr wieder vor vollen Rängen auf der Alm spielen? Der Trainer kann das nicht entscheiden, aber dafür sorgen, dass der DSC erstklassig bleibt.

Martin Knabenreich: Leinewebermarkt, Sparrenburgfest, Weihnachtsmarkt: Die Stadt lechzt nach Normalität – auch beim Feiern. Der Chef von Bielefeld Marketing ist auf der Suche nach sicheren Konzepten dafür.

Michael Heicks: Der Theater-Intendant hat mit „Hotzenplotz online“ bewiesen, dass Theater in Krisenzeiten auch anders funktioniert. Jetzt freut sich das Publikum auf Begegnungen „in echt“.

Sascha Berg: Die Kulturszene ächzt unter dem Lockdown. In diesem Jahr will Lokschuppen-Chef Sascha berg wieder Künstlerinnen und Künstler in seinem Veranstaltungszentrum begrüßen. Und wir alle haben großen Nachholbedarf in Sachen Konzert oder Comedy.

Udo Witthaus: In Bielefeld fehlt‘s an Schulraum. Der städtische Schuldezernent muss in diesem Jahr liefern. Wo sollen die neuen Grundschulen entstehen? Wo vielleicht sogar ein neues Gymnasium?

Katharina Giere: Weniger Einbrüche, immer wieder Demos und auf das Einhalten der Corona-Regeln achten. Das ist das Geschäft der Polizei in diesen Tagen. Das Bedürfnis der Bürger nach Sicherheit bleibt hoch.

Gerhard Sagerer: Wie führt der Weg zurück zu einem normalen Studentenleben? Die Hochschule darf nicht auf Dauer zur „Fern-Uni“ mutieren. Darin liegt die Aufgabe des Uni-Rektors.

Claudia Hornberg: Im Wintersemester beginnt an der Medizinischen Fakultät der Uni der Regelbetrieb. Die Gründungs-Dekanin soll für den reibungslose Start sorgen.

Christian Bald: „O Du fröhliche“ digital – das hat zum Fest geklappt. Der Superintendent des Ev. Kirchenkreises muss nun wieder für die Seelsorge von Mensch zu Mensch sorgen.

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