CDU kündigt Antrag für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Jöllenbeck an
Vorstoß für Radwege an der „Eickumer“ im Bielefelder Norden

Bielefeld -

Verkehrssicherheit ist für Frank Strothmann, CDU-Fraktionssprecher im Stadtentwicklungsausschuss und in der Bezirksvertretung Jöllenbeck, „ein wichtiges Zukunftsthema“. Nachdem die Bezirksvertretung in ihrer letzten Sitzung 2020 bereits mehrheitlich für „Tempo 30“ auf der Eickumer Straße zwischen Verkehrskreisel und Marienkirche votiert hat (das WESTFALEN-BLATT berichtete), stellen die Christdemokraten für nächste Zusammenkunft des Gremiums am 21. Januar den Antrag, an der Eickumer Straße einen beidseitigen Radweg anzulegen - auf Fahrbahnniveau und durch Leitlinien markiert.

Mittwoch, 06.01.2021, 05:30 Uhr
Die Jöllenbecker CDU setzt sich für mehr Verkehrssicherheit im Stadtbezirk ein. Sie beantragt unter anderem einen beidseitigen Fahrradweg an der viel befahrenen Eickumer Straße vom Kreisel bis zur Stadtgrenze zum Kreis Herford. Foto: Burgit Hörttrich

Die aktuelle Situation sei für Radler „unzumutbar“, sagt Strothmann: „Hohes Verkehrsaufkommen auch durch Lastwagen und dazu Autos, die an beiden Fahrbahnseiten geparkt werden.“ Dass Radfahrer durch die Beschilderung auf den Gehweg verwiesen werden, hält Strothmann sowohl für Radler wie für Fußgänger für gefährlich. Der CDU sei bewusst, dass mit Einrichtung eines Radweges die Fahrbahnränder als Stellplätze für Autos wegfallen würden. Das aber nehme man im Interesse der Sicherheit in Kauf. Geprüft werden könnte, ob Ausweichparkflächen in den Anrainerstraßen (Stapelsiek, Imsiekstraße, Antaresstraße) ausgewiesen werden könnten.

Ergänzend beantragt die CDU, aus der Straße „Am Gehnerhaus“ eine Einbahnstraße aus Richtung Schwagerstraße zur Eickumer Straße zu machen. Strothmann: „Die Straße ist schmal und kann obendrein auf beiden Seiten beparkt werden. Es gibt immer wieder schwierige Situationen, zum Beispiel mit Müllfahrzeugen.“

Um den, so Strothmann, „Dreiklang in Sachen Verkehrssicherheit“ komplett zu machen, soll der Örkenweg zwischen Eickumer und Vilsendorfer Straße als Anliegerstraße ausgewiesen werden. Auf der Straße gelte zwar Tempo 30 und „Rechts vor Links“, das aber werde kaum beachtet. Der Örkenweg werde von Pendlern als Abkürzung genommen. Strothmann: „Ich gehe davon aus, dass alle Anträge in der Bezirksvertretung eine große Mehrheit finden werden.“

Beschlossen wurde in der Dezember-Sitzung ebenfalls (fast) einstimmig, nur noch das Rechtsabbiegen aus der Amts- auf die Dorfstraße zu erlauben. Zudem soll auf Wunsch der Lokalpolitiker auf der Vilsendorfer Straße zwischen Jöllenbeck und Vilsendorf ein Überholverbot eingeführt werden – im Idealfall auch Tempo 70 statt 100. Anlass: zwei Verkehrsunfälle mit Todesopfern. Zuständig für den Abschnitt ist allerdings Straßen NRW.

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