Auf den Bielefelder Geburtststationen war es in der Silvesternacht ruhig
Abdoul Mazid ist das Neujahrsbaby

Bielefeld -

Abdoul Mazid ist Bielefelds erstes Neujahrsbaby: Der kleine Junge ist um 8.01 Uhr im Evangelischen Klinikum Bethel zur Welt gekommen.

Freitag, 01.01.2021, 17:17 Uhr aktualisiert: 03.01.2021, 15:30 Uhr
Der kleine Abdoul Mazid (was so viel wie der Tüchtige oder der Glorreiche bedeutet), etwa anderthalb Stunden nach seiner Geburt von Hebamme Irene Molks für das Familienalbum seiner Eltern fotografiert Foto: Irene Molks

3680 Gramm brachte er bei der Geburt auf die Waage, und vom Scheitel bis zur Sohle misst er bereits 53 Zentimeter. Abdoul ist das erste Baby von Mama Maimounatou und Papa Amadou. Der war bei der Geburt seines Sohnes dabei und völlig ge- und berührt, als der Kleine auf der Welt kam, erzählte Hebamme Irene Molks. Sie begleitete die Geburt mit Hebammenstudentin Anna Krimpmann.

Maimounatou lebt seit einem Jahr in Deutschland, Amadou bereits seit fünf Jahren, beide kommen beide aus Guinea. Seinen zweiten Vornamen Mazid hat der kleine Abdoul nicht von ungefähr: „Das ist der Vorname meines Bruders, und den liebe ich sehr“, erzählte der stolze Papa Amadou.

Um 2 Uhr nachts kam Mama Maimounatou in der Klinik an. „Sie war insgesamt sehr mobil, auch während der Geburtszeit“, so Hebamme Irene Molks. Sechs Stunden dauerte es, bis Abdoul auf der Welt war. „Es war eine wunderbare, selbstbestimmte Geburt. Und sechs Stunden Geburtsdauer war für das erste Baby recht schnell“, sagt Hebamme Irene.

Das zweite Neujahrsbaby ist Ella, die im Franziskus Hospital geboren wurde. Um 9.53 Uhr erblickte sie das Licht der Welt. 2970 Gramm wiegt das kleine Mädchen, 47 Zentimeter lang ist sie. Auch Ella ist für ihre Eltern das erste Kind.

Ein Team begleitete die Geburt: Ärztin Marlen Eva Hoffmann und die Hebammen Catrin Ostermann und Henriette Usling – nicht etwa, weil die Geburt so langwierig war. „Es war ruhig, da wollten wir Mutter und Kind eine schöne Geburt bereiten“, sagt Hebamme Henriette.

Die Silvesternacht war auf den Entbindungsstationen ruhig, im Klinikum konnte selbst am Mittag des Neujahrstages noch kein neuer Erdenbürger begrüßt werden. Dafür war in den Tagen zuvor mehr los – „da war auch Vollmond“, sagt Hebamme Henriette Usling. Ob das wirklich eine Rolle spielt? Sicher ist sie nicht. Aber wenn es zuweilen so turbulent ist, dass man glaubt, die Mütter hätten sich zur Geburt verabredet, stelle man mit Blick in den Kalender oft fest, dass just Vollmond sei, erzählt die Hebamme.

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