Blutiger Angriff auf 38-Jährigen in der Bielefelder Altstadt
Schießerei: keine Spur vom Täter

Bielefeld -

Was ist am frühen Sonntag gegen 1.15 Uhr auf der Hagenbruchstraße in der Bielefelder Altstadt geschehen? Nach der Schießerei mit einem am Bein verletzten Bosnier (38) ermittele eine Mordkommission in alle Richtungen, sagte Polizeisprecher Fabian Rickel.

Dienstag, 08.12.2020, 06:04 Uhr aktualisiert: 08.12.2020, 06:10 Uhr
Symbolbild Foto: Colourbox

„Das liegt alles noch im Dunkeln“, hieß es vom für den Fall zuständigen Staatsanwalt Christoph Mackel. Weitere Angaben etwa zur möglichen Tatwaffe oder anderen Details zur Schießerei machte der Staatsanwalt nicht.

Zeugen der Schießerei hätten sich nicht gemeldet, sagte der Polizeisprecher. Das ist nicht erstaunlich, sind doch alle Lokale wegen des Lockdowns geschlossen und nachts in der Stadt kaum Menschen unterwegs. Der angeschossene Bosnier aus Detmold soll gesagt haben, er könne keine Angaben machen. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen soll der polizeibekannte Mann aus einem Auto heraus angeschossen worden sein.

Ähnliches passierte schon einmal an einem Sonntag Ende Februar 2007 unweit des jetzigen Tatorts. Vor einem Wettbüro an der Ritterstraße eskalierte ein Streit unter Kriminellen aus Ex-Jugoslawien. Ein damals 27-Jähriger schoss einem 38-Jährigen in den Fuß, ein Passant wurde von einem Querschläger an der Hand verletzt. Verbindungen zwischen den beiden Schießereien gibt es nicht, sagte der ermittelnde Staatsanwalt Christoph Mackel.

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