CDU Bielefeld-Mitte bemängelt Zustand der Anlage
Problemfall Raspi-Park

Bielefeld -

Die CDU bemängelt in einer Anfrage für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am Dienstag (Beginn: 17 Uhr, Großer Ratssaal) das Erscheinungsbild des Ravensberger Parks. Schilder sind beschmiert, überall finden sich Graffiti. Auch das Grün hat gelitten. Die Verwaltung verweist auf eine Entwicklungsstudie zur künftigen Ausrichtung des Parks.

Montag, 07.12.2020, 04:08 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 04:10 Uhr
Beschmierte Hinweisschilder im Raspi-Park Foto: WB

Das Gesamterscheinungsbild des Ravensberger Parks entspreche nicht seiner Einstufung als Repräsentativanlage, meint Alexandra Heckeroth, frisch gewählte CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung. Sie will wissen, weshalb neben vielen Einzelzuständigkeiten noch keine Gesamtzuständigkeit für den Park auf den Weg gebracht worden sei. André Langeworth (CDU), stellvertretender Bezirksbürgermeister, ergänzt, eine Verbesserung der Situation in dem Park, der auch ein Kriminalitätsschwerpunkt sei, werde schon seit mehr als einem Jahrzehnt diskutiert. Es könne auch kurzfristig etwas passieren. „Nicht erst, wenn eine Studie vorliegt.“

Zur Neugestaltung des Parks seien das Landschaftsarchitekturbüro „Greenbox“ und das Stadtplanungsbüro „Reicher Haase“ mit einer Entwicklungsstudie beauftragt worden, so Kulturdezernent Dr. Udo Witthaus in seiner Antwort. Der Raspi-Park sei Teil des Entwicklungskonzepts „Nördlicher Innenstadtrand“. Es gebe Fördergelder aus dem Stadterneuerungsprogramm. Auf Grundlage der Ergebnisse solle die Zuständigkeit dann abschließend geregelt werden.

Seit Ende Oktober würden die beteiligten Fachämter um Stellungnahmen gebeten. Wichtiges Ziel sei, das Erscheinungsbild zu verbessern. Einbeziehen will die Stadt auch die Bürger. Sie können sich mit Anregungen am Online-Dialog „Entwicklungsprozess zur Aufwertung des Ravensberger Parks“ beteiligen. Der Dialog ist über die Internetadresse „www.perspektiven-bielefeld.de“ zu erreichen.

Anfang 2021 sollen Ergebnisse vorliegen, dann auch in der Bezirksvertretung Mitte und den Ratsausschüssen erörtert werden. „Das dauert uns zu lange“, ist CDU-Politiker Langeworth verärgert.

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