Prozessauftakt in Bielefeld: Ehepaar soll gehörlosen Jungen (8) fast erstickt haben
Vorwurf: Schwere Misshandlung

Bielefeld (WB/mp) -

Mit schweren Vorwürfen sieht sich ein bulgarisches Ehepaar vor dem Bielefelder Landgericht konfrontiert.

Montag, 30.11.2020, 18:41 Uhr aktualisiert: 30.11.2020, 19:08 Uhr
Ein bulgarisches Ehepaar muss sich vor dem Bielefelder Landgericht verantworten. Foto: Bernhard Pierel

Es soll einen achtjährigen, gehörlosen Jungen, den leiblichen Sohn der Frau, mehrfach so schlimm misshandelt haben, dass selbst eine Verurteilung wegen versuchten Mordes in Betracht kommt.

Zum Prozessauftakt sagte die Hauptbelastungszeugin aus, die bei J. (44), seiner Frau E. (29) und den insgesamt drei kleinen Kindern in Bielefeld gewohnt hatte. Sie will miterlebt haben, wie die Eheleute den Gehörlosen mit dem Kopf an die Wand schlugen, ihn traten und zu ersticken versuchten.

Das Gericht will die Vernehmung der Zeugin am 14. Dezember fortsetzen und dann auch bis dato nicht bekannte Akten des Jugendamtes einbeziehen.

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