Schulbeginn wird auf 8.15 Uhr verlegt – Beitrag zur Entzerrung der Anfangszeiten
Ceci und Helmholtz starten später

Bielefeld -

Auch das Ceciliengymnasium und das Helmholtz-Gymnasium machen jetzt mit bei der Entzerrung des Unterrichtsbeginns. Zum neuen Schulhalbjahr am 1. Februar soll es dort nicht mehr wie bisher um 7.50 Uhr losgehen, sondern erst um 8.15 Uhr. Das haben die Schulkonferenzen beider Schulen jetzt beschlossen.

Donnerstag, 26.11.2020, 06:45 Uhr aktualisiert: 26.11.2020, 06:50 Uhr
Der Unterrichtsbeginn soll entzerrt werden, damit es in Bus und Bahn morgens nicht zu eng wird. Foto: dpa

Damit es in Bussen und Bahnen in Corona-Zeiten morgens zum Schulbeginn nicht so eng zugeht, das Ansteckungsrisiko verringert wird, hatte das städtische Amt für Schule zusammen mit den Verkehrsbetrieben Mobiel und dem Amt für Verkehr einen flexibleren Schulbeginn an zehn Schulen vorgeschlagen. Ceci und Helmholtz sollten ursprünglich nach den Weihnachtsferien für 70 bis 80 Prozent ihrer Schülerinnen und Schüler den Unterricht um 8.15 Uhr beginnen lassen. Für die übrigen sollte es schon um 7.30 Uhr zum Unterricht klingeln. Diese Regelung wurde in den beiden benachbarten Schulen, die in der Oberstufe eng kooperieren, als nur schwer umsetzbar gesehen. Von den gemeinsamen Oberstufenkurse bis hin zu Sporthallen- und Schwimmzeiten im Ishara hätte alles umgeworfen werden müssen.

„In fruchtbaren Gesprächen mit dem Amt für Schule haben wir eine neue Lösung hinbekommen“, sagt Joachim Held, Direktor des Helmholtz-Gymnasiums. Wichtig ist ihm und seiner Kollegin Dr. Julia Litz vom Ceciliengymnasium, dass der verspätete Unterrichtsstart nicht auf Dauer, sondern nur für die Zeit der Corona-Pandemie festgeschrieben wird, maximal bis zu den Sommerferien 2021. „Wir haben Wert darauf gelegt, dass die Entscheidung im Einvernehmen mit den Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie dem Kollegium erfolgt“, betont Litz.

Das Carl-Severing-Berufskolleg für Handwerk und Technik und die Schwesterschule, das gleichnamige Berufskolleg für Metall und Elektro, sind seit Montag die beiden ersten Schulen in Bielefeld, die ihre Anfangszeiten geändert haben. An den Gesamtschulen Schildesche, Stieghorst und Rosenhöhe wird es ab 1. Februar ebenfalls neue Anfangszeiten geben, genauso an der Luisenschule.

Aktuell profitieren das Verkehrsunternehmen Mobiel und die Stadt vom 1000-Busse-Programm der Landesregierung. Landesweit werden bis zu 1000 zusätzliche Busse finanziert, die im Schülerverkehr eingesetzt werden. In Bielefeld sind sechs Extra-Fahrzeuge im Einsatz, die auf den am stärksten betroffenen Linien für Entlastung sorgen. Das Programm jedoch läuft mit Beginn der Weihnachtsferien aus. Das Schulministerium hatte die Förderung damit verknüpft, dass nach den Ferien in den beteiligten Kommunen ein Konzept zur Entzerrung des Unterrichtsbeginns aufgelegt wird.

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