40-Jähriger verschüttet: Polizei beendet Ermittlungen nach Arbeitsunfall in Bielefeld
„Es war ein tragischer Unglücksfall“

Bielefeld -

Nach dem tödlichen Arbeitsunfall an der Salzufler Straße in Bielefeld-Heepen hat die Polizei ihre Ermittlungen abgeschlossen. „Es war ein tragischer Unglücksfall“, sagte Polizeisprecherin Sarah Siedschlag. Es gebe keine Hinweise auf ein Verschulden Dritter.

Dienstag, 24.11.2020, 05:30 Uhr
Symbolbild Foto: picture alliance / dpa

Bei Erdarbeiten an der Drainage seines neuen Hauses war am Samstag um kurz vor 16 Uhr ein Bielefelder (40) in einer etwa eineinhalb Meter tiefen Grube verschüttet worden. Der Mann arbeitete Polizeiangaben zufolge vor einem Kellerschacht, als plötzlich eine Mauer einstürzte und Erdreich mitriss.

Der Bruder und der Vater des Opfers wurden Zeugen des Unglücks und befreiten den 40-Jährigen noch vor Eintreffen der ersten Rettungskräfte.

Ein alarmierter Notarzt musste den Bielefelder wiederbeleben, bevor er vom Rettungsdienst ins Klinikum Mitte gebracht werden konnte. Dort sei der Bielefelder eine Stunde nach dem Unglück gestorben, hieß es am Montag von der Polizei.

 

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