Panne in Bielefeld bei Meldung der Coronazahlen
Todesfälle wurden nicht übermittelt

Bielefeld (WB/abe) -

Bei den fünf verstorbenen Menschen in Zusammenhang mit Corona handelt es sich um drei Frauen im Alter von 73 Jahren, 78 Jahren und 80 Jahren sowie zwei Männer, 89 und 83 Jahre alt. Damit steigt die Zahl der im Zusammenhang mit Corona verstorbenen Bielefelder/innen nun auf 22. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle an diesem Freitag so hoch, weil die Stadt sie nicht an die Behörden übermittelt hatte.

Freitag, 20.11.2020, 12:17 Uhr aktualisiert: 20.11.2020, 12:20 Uhr
Bei der Meldung der Coronazahlen gab es in Bielefeld eine Panne. Todesfälle wurden der zuständigen Behörde nicht übermittelt. Deshalb wurde an diesem Freitag eine vergleichsweise hohe Zahl an Verstorbenen bekannt gegeben. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbil

Die 78-jährige Frau ist in dieser Woche verstorben. Die Todesfälle der vier weiteren Menschen Fauen und Männer liegen schon länger zurück. Im Bielefelder Gesundheitsamt wurde jetzt festgestellt, dass diese zwar registriert, aber dann nicht an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet wurden – das wurde jetzt nach Angaben der Stadt nachgeholt. Die 73-Jährige Frau verstarb laut Stadt in der Kalenderwoche 19, also bereits Anfang Mai. Der 89-jährigen Mann verstarb Ende Oktober, die 80-jährige Frau und ein 83-jähriger Mann in der Kalenderwoche 45, also eine Woche später.

Wie bereits berichtet, sind am Freitag 103 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Bielefelder/innen auf 3.548.

Aktuell infektiös sind 1.006 Menschen und damit zwölf mehr als am Vortag.

Die Zahl der Reiserückkehrer, die positiv getestet worden sind, steigt um 1 auf 277.

2.520 Menschen sind mittlerweile wieder genesen (+86).

102 Menschen werden aktuell im Krankenhaus behandelt, 36 davon werden intensivmedizinisch betreut und 27 auch beatmet.

In Quarantäne befinden sich aktuell 2.209 (+126) Bielefelder.

Die Neuinfektionsrate in den vergangenen sieben Tagen sinkt (-1,8) auf 162,8 pro 100.000 Einwohner, das entspricht 544 Neuinfizierten.

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