Beamter rettet sich mit einem Sprung zur Seite
Autofahrer (34) rast auf Polizisten zu

Bielefeld -

Mit einem Tritt aufs Gaspedal wollte sich ein 34-jähriger Bielefelder am Montagabend einer Verkehrskontrolle entziehen. Ein Polizist musste zur Seite springen, um von dem Auto nicht erfasst zu werden. Der rabiate Autofahrer war ohne Führerschein unterwegs.

Dienstag, 10.11.2020, 14:13 Uhr aktualisiert: 10.11.2020, 14:16 Uhr
Der Autofahrer aus Bielefeld missachtete das Haltesignal der Verkehrspolizisten. Foto: Jörn Hannemann

Die Beamten des Verkehrsdienstes führten gegen 22.30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen an der Eckendorfer Straße durch, als sie auf einen Opel Vectra aufmerksam wurden. Der Fahrer war mit überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts unterwegs.

Mit der Polizeikelle gaben die Polizisten dem Fahrer zu verstehen, dass er anhalten solle. Zunächst schien der 34-jährige Bielefelder der Aufforderung nachzukommen. Er lenkte auf die Beamten zu und verlangsamte den Opel. Dann aber beschleunigte er und flüchtete vor den Polizisten. Der Beamte, der nah an der Straße stand, musste zur Seite springen, um nicht vom Auto erfasst zu werden. Dabei fiel die Kelle auf das Fahrzeug und hinterließ einen Riss in der Windschutzscheibe und Kratzer auf der Motorhaube.

Bereits wenig später entdeckten die Polizisten den Fahrer mit seinem Auto auf einem Parkplatz an der Herforder Straße. Der 34-Jährige konnte keinen Führerschein vorzeigen, weil er nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Auf die Beamten machte er den Eindruck, als hätte er Drogen konsumiert. Deshalb ordneten sie eine Blutentnahme an. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief negativ.

Darüber hinaus erstatteten die Beamten Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und die Gefährdung des Straßenverkehrs.

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