Diensthund stellt 31-jährigen Bielefelder - Polizei sucht weiteren Autofahrer
Autofahrer flüchtet in den Wald

Bielefeld -

Zwei Autofahrer sind Sonntagnacht vor einem Streifenwagen der Bielefelder geflüchtet. Ein verlassenes Auto fanden die Beamten wenig später in der Straße Hanglehne. Ein Polizeidiensthund entdeckte im Anschluss einen Mann aus dem abgestellten Opel Vectra.

Montag, 09.11.2020, 12:55 Uhr aktualisiert: 09.11.2020, 12:58 Uhr
Polizeibeamte wollten zwei Wagen mit Gütersloher Kennzeichen überprüfen, die mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Foto: Jörn Hannemann

Gegen 3.50 Uhr wollten Polizeibeamte zwei Wagen mit Gütersloher Kennzeichen überprüfen, die mit überhöhter Geschwindigkeit im Bereich der Wilhelm-Raabe-Straße, Johannes-Brahms-Straße und Joseph-Haydn-Straße unterwegs waren. Statt der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h wurden Geschwindigkeiten bis 60 km/h erreicht.

Auf die Anhaltesignale der Streifenwagenbesatzung reagierten die Autofahrer nicht. Beide Fahrzeuge fuhren auf die Detmolder Straße und bogen in die Osningstraße ab. Während ein Wagen in die Bodelschwinghstraße abbog, verfolgten die Beamten den Gütersloher Opel. Am Ende der Sackgasse Hanglehne sahen die Beamten, wie ein Mann aus dem Auto sprang und in dem angrenzenden Wald verschwand.

Im Fußraum des Opel Vectra entdeckten sie eine Kanüle mit vermutlich Betäubungsmittel. Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen gestohlen waren. Zudem lagen im Kofferraum zwei unterschiedliche Kennzeichen aus Lippe. Damit stuften die Beamten die Tat als Urkundenfälschung ein.

Ein zwischenzeitlich angeforderter Beamter stellte den geflüchteten Mann mit seinem Diensthund. Der 31-jährige Bielefelder gab an, nur Beifahrer gewesen zu sein und Amphetamin konsumiert zu haben. Auf der Polizeiwache entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe.

Das Auto, die Kennzeichen und das Betäubungsmittel stellten die Polizisten sicher. Die Ermittlungen zu dem zweiten Auto dauern an.

 

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