Steine im Wasser- und Kältetest
Das neue Pflaster auf dem Jahnplatz

Bielefeld (WB/MiS) -

An der Alfred-Bozi-Straße in Höhe von Sport Scheck kann es schon bewundert werden: Dort schimmert grau-beige das frisch verlegte neue Jahnplatz-Pflaster. Immerhin drei Millionen Euro des 18-Millionen-Euro-Projektes Jahnplatz-Umbau entfallen auf dieses Pflaster.

Donnerstag, 05.11.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 05.11.2020, 11:42 Uhr
Sabri Mustafi verlegt in Höhe von Sport Scheck in Bielefeld an der Alfred-Bozi-Straße das neue Jahnplatz-Pflaster. Dessen Qualität wird derzeit noch einmal geprüft. Foto: Thomas F. Starke

Den Vorwurf, dass die Verlege-Arbeiten wegen Mängeln an den Steinen ins Stocken gekommen seine, weist Dirk Vahrson, stellvertretender Leiter des städtischen Amtes für Verkehr, zurück. „Die Arbeiten gehen weiter“, sagt er. Er verweist auf ein ausgeklügeltes Qualitätsmanagementsystem, das vorsehe, dass die Steine bei Lieferung geprüft werden. Das geschieht in zwei unabhängigen Einrichtungen in Trier und Wismar. Dabei geht es um die Härte und die Wasseraufnahmefähigkeit. Was deutlich länger dauert, sind die Frost-Tests. „Dafür müssen die Steine 56 Mal gefrieren“, erläutert Vahrson. Doch wenn die ersten beiden Kriterien erfüllt seien, sei dies meist ein Indiz dafür, dass es auch um die Frostbeständigkeit gut bestellt sei. Deshalb könnten die Verlege-Arbeiten auch fortgesetzt werden, selbst wenn die Kälte-Tests noch nicht abgeschlossen seien.

„Wir sind an diesem Punkt besonders vorsichtig“, betont Vahrson. Denn mit minderwertigem Pflastersteinen hatte die Stadt in der Vergangenheit schon einmal ein Problem. In der Karl-Eilers-Straße mussten frisch verlegte Steine nachträglich wieder erneuert werden.

„Voll im Plan“ ist der Jahnplatz-Umbau derzeit allerdings nicht. Verzögerungen gab es etwa beim Leitungsbau in der angrenzenden Friedrich-Verleger-Straße und auch an anderer Stelle. Auch die Betonierung des neuen Radweges entlang der Alfred-Bozi-Straße musste wegen schlechten Wetters abgebrochen werden. „Wir hoffen, die Verzögerungen wieder aufzuholen“, sagt Vahrson. Das Ziel: Die Tiefbauarbeiten sollten möglichst im April 2022 abgeschlossen sein.

 

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