Feuerwehr-Einsatz in Altenhagen
Glutnester im Spänebunker aufgeflammt

Bielefeld (WB) -

Nachdem die Bielefelder Wehr bereits am Montag beim Holzverarbeiter Geldmeier im neunstündigen Dauereinsatz war, mussten die Brandbekämpfer am Dienstag erneut anrücken. Glutnester tief im inneren des Spänebunkers flammten wieder auf. 20 Kubikmeter Späne mussten nach draußen. Eine Mammutaufgabe.

Dienstag, 03.11.2020, 11:37 Uhr aktualisiert: 03.11.2020, 21:46 Uhr
Die Feuerwehr Altenhagen beseitigt die Glutnester im Spänebunker des Holzverarbeiters Geldmeier. Foto: Christian Müller/Westfalennews

Ein Betriebsangehöriger meldete gegen 9.30 Uhr Rauch aus dem Spänebunker der Firma.

Rückblick: Die Bielefelder Berufs- und Freiwillige Feuerwehr waren am Montagnachmittag an die Vinner Straße gerufen worden. Ein Mitarbeiter alarmierte die Brandbekämpfer gegen 14.20 Uhr, weil Rauch aus dem Spänebunker aufstieg. 40 Feuerwehrkräfte waren bis 23 Uhr im Einsatz. Die Löscharbeiten gestalteten sich in dem verwinkelten Lagerraum schwierig. Die Steigleitung an dem Turm konnte nur bedingt eingesetzt werden, weil das Löschwasser den Brandherd im Inneren kaum erreichte.

Erneut Feuer im Spänebunker in Altenhagen

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  • Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020 Spänebunker-Brand

    Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020: Spänebunker-Brand

    Foto: Christian Müller/Westfalennews
  • Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020: Spänebunker-Brand

    Foto: Christian Müller/Westfalennews
  • Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020: Spänebunker-Brand

    Foto: Christian Müller/Westfalennews
  • Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020: Spänebunker-Brand

    Foto: Christian Müller/Westfalennews
  • Bielefeld-Altenhagen, 3. November 2020: Spänebunker-Brand

    Foto: Christian Müller/Westfalennews

Den Brand im Spänebunker könnte ein Funke ausgelöst haben, erklärte Einsatzleiter Jan Hendrik Pieper. „Wenn im Betriebsprozess Holz zersägt wird, kann ein Funke beispielsweise durch einen angesägten Nagel in die Absaugung gelangen und die gelagerten Späne in Brand setzen.“ Vorsichtig geschätzt 60 Kubikmeter Späne und vereinzelte Glutnester hatten die Feuerwehrleute bereits aus dem Bunker geholt und auf dem Freigelände der Firma in bereitgestellten Containern abgelöscht.

Am Dienstagmorgen wurden die Brandbekämpfer erneut alarmiert, da Glutnester in der Anlage am Glimmen waren. 20 Brandbekämpfer der Berufsfeuerwehr und der Löschabteilung Altenhagen eilten an die Vinner Straße, erklärte Pieper. „Eigentlich würden zwei Eimer Wasser ausreichen, teilte uns ein Mitarbeiter mit. Damit wir nicht ein weiteres Mal anrücken müssen, entschieden wir uns, die restlichen etwa 20 Kubikmeter Späne aus dem Bunker zu holen und abzulöschen.“

Die sichtbaren Glutnester hatten die Brandbekämpfer über die Drehleiter rasch abgelöscht. An einem Gabelstapler wurde eine Holzbohle befestigt, mit der in den Löschwasser gesäumten Spänen gestochert wurde, damit sie über eine Öffnung ins Freie rutschen. Pieper erklärte, dass das Leerräumen des Bunkers im Laufe des Einsatzes ein Bagger vom Umweltbetrieb übernehmen sollte. Auch am Dienstag dauerte der Einsatz der Feuerwehr mehrere Stunden. Die Löschabteilung Jöllenbeck wurde zur Verpflegung hinzugezogen. Wie hoch der Sachschaden liegt, ist unklar.

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