Staatsanwaltschaft ermittelt: Größerer Polizeieinsatz an Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge an der Gütersloher Straße/Ecke Südring ** Update
Attacke mit Schere: Mann mit Stichverletzungen im Krankenhaus

Bielefeld (WB/cm/abe). An der Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge an der Gütersloher Straße/Ecke Südring in Bielefeld hat es nach WESTFALEN-BLATT-Informationen einen großen Polizeieinsatz gegeben. Ein Mann ist nach einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden.

Donnerstag, 22.10.2020, 11:23 Uhr aktualisiert: 22.10.2020, 12:26 Uhr
Kriminalpolizei und die Spurensicherung waren vor Ort. Foto: Christian Müller

Staatsanwaltschaft und Polizei haben jetzt folgenden Sachverhalt bestätigt: Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist ein Mann am Mittwoch, 21. Oktober, an der Bielefelder Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge durch eine Stichverletzung schwer verletzt worden. Die Polizei nahm im Anschluss zwei tatverdächtige Männer fest.

Die Staatsanwaltschaft Bielefeld und Ermittler des Polizeipräsidiums Bielefeld haben am Mittwochnachmittag die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung an der Gütersloher Straße aufgenommen.

Gegen 14.55 Uhr waren Notrufe bei der Einsatzleitstelle der Bielefelder Polizei eingegangen. Die Anrufer berichteten von einer Schlägerei im Bereich der Einmündung Gütersloher Straße und Südring vor der Flüchtlingsunterkunft.

Als Streifenbeamte vor Ort eintrafen, war die Auseinandersetzung bereits beendet. Die Polizisten trafen auf einen schwer verletzten Mann, der eine Stichverletzung erlitten hatte. Die Beamten identifizierten zwei weitere Männer, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen und nahmen sie fest.

Der 29-jährige algerische Staatsangehörige und der 21-jährige marokkanische Staatsangehörige waren nach den ersten Erkenntnissen mit dem 38-jährigen späteren Opfer, einem algerischen Staatsangehörigen, zunächst in einen verbalen Streit geraten. Im weiteren Verlauf erlitt der 38-Jährige eine Stichverletzung im Oberkörper. Die schweren Verletzungen sollen nicht lebensbedrohlich gewesen und möglicherweise mit einer Schere ausgeführt worden sein.

Die Ermittlungen der Mordkommission “Schere„ werden von Kriminalhauptkommissar Jürgen Kollien geleitet. Hintergründe zu der Auseinandersetzung sind Bestandteil der andauernden Ermittlungen.

Angriff in Erstaufnahme-Einrichtung

 

 

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