Nach Wohnhausbrand in Windflöte erneut ein Feuer im Bielefelder Süden
Gartenlaube steht in Flammen

Bielefeld (cm). Nach den Autobränden an der Senner Straße, dem Brand einer Gartenlaube an der Lippstädter Straße und dem Brand eines Wohnhauses an der Postheide kommt der Bielefelder Süden nicht zur Ruhe. Anwohner des Nelkenwegs, Ecke Lippstädter Straße, bemerkten in der Nacht zu Dienstag Feuerschein und Knallgeräusche aus einer Kleingartenanlage. Sie alarmierten die Feuerwehr.

Dienstag, 20.10.2020, 17:25 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 17:28 Uhr
Erneut brannte es im Bielefelder Süden, eine Gartenlaube wurde ein Raub der Flammen. Foto: Christian Müller

Der Löschzug der Wache Süd und die Löschabteilung Senne rückten um 0.43 Uhr aus. Auch die Brandbekämpfer konnten schon in der Nähe des Brandortes in Windflöte den starken Feuerschein sehen. Sie bereiteten sofort einen Löschangriff von der Friedrichsdorfer Straße aus vor, erklärte Einsatzleiter Thomas Epp.

Benzinkanister gesichert

„Mit zwei Löschrohren wurde der drei mal drei Meter große brennende Holzpavillon unter Atemschutz abgelöscht“, sagte Epp. Glücklicherweise seien keine großen Gasflaschen entdeckt worden, die die Einsatzkräfte hätten gefährden können. „Durch die Flammen wurde auch ein Anbau einer angrenzenden Parzelle in Mitleidenschaft gezogen. Den Brand hatten wir rasch unter Kontrolle.“

Für das Knallen waren kleine Camping-Gaskartuschen verantwortlich, die in der Hitze detoniert waren. Brenzliger wurde die Situation wegen zweier verschlossener Benzinkanister. Die konnten aber von der Feuerwehr gesichert werden, bevor eine Gefahr von ihnen ausgehen konnte. 20 Kräfte waren etwa eine Stunde im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Für Ali Karaduman (40), den Pächter der Parzelle, ein großes Ärgernis. „Ich kann es nicht fassen. Man fühlt sich in Windflöte mittlerweile unsicher. Erst vor wenigen Tagen brannte eine Gartenlaube an der Lippstädter Straße aus, heute dann das Feuer in der Postheide. So etwas ärgert mich extrem.“ Aufgrund der Witterung sei alles nass und feucht, so dass das Feuer nicht von allein entfacht sein konnte, meint Karaduman. „Da hat jemand nachgeholfen. Derzeit grillt niemand mehr in der Anlage, seit zwei Wochen ist keiner hier.“

Verletzt wurde niemand. Der Schaden war in der Nacht noch nicht abschätzbar.

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