Das 32. Kinderfilmfest beginnt am 11. Oktober im Lichtwerk
Filmspaß mit „Foxi”

Bielefeld (WB). „Film ab“ heißt es zum 32. Mal in den Herbstferien: Das Kinderfilmfest, das vom 11. bis zum 25. Oktober im Lichtwerk gefeiert wird, soll auch in Coronazeiten ein großer Spaß werden. „Natürlich halten wir uns an die vom Land Nordrhein-Westfalen verhängten Corona-Vorschriften und Regeln”, meint Lichtwerk-Mitarbeiter Bastian Müller-Henning. Auch der Ablauf des Festes wurde an die Corona-Pandemie angepasst.

Freitag, 09.10.2020, 06:00 Uhr
Die Mitorganisatoren Eileen Lamp, Alexandra Limont, Aneta Szalacha und Mitarbeiter Bastian Müller-Henning (von links) freuen sich bereits auf das Kinderfilmfest und hoffen auf viele Besucher. Start ist am 11. Oktober. Foto: Hannes Gerecke

Anders als in den vergangenen Jahren, in denen das Filmfest eine Woche dauerte, findet es nun zwei Wochen lang statt. Die insgesamt 18 Filme der ersten Woche werden in der zweiten Woche wiederholt, damit auch wirklich jeder jeden Film sehen kann. Zu sehen sind unter anderem Bielefeld-Premieren wie „Taiki Bruno bei den Wölfen“ und „Der Junge und die Wildgänse“, aber auch Klassiker wie „Ronja Räubertochter“ und „Meister Eder und sein Pumuckl“. Karten gibt es an der Tageskasse, um lange Schlangen zu vermeiden, wird jedoch um Online-Bestellung gebeten.

Jury entscheidet über den Siegerfilm

Auf die beliebten Workshops müssen die Kinder nicht verzichten. Je Workshop nehmen nur zwei Kinder teil, aber weil sie an fünf Tagen angeboten werden, können insgesamt zehn Kinder den Workshop besuchen. Es geht darin unter anderem um spannende Themen wie Spezialeffekte, Mattepainting (gemalte Teile von Kulissen in Filmsets) oder um das grundlegende Handwerk des Filmemachens.

Ein weiteres Highlight dieses Jahres ist „Das große Foxi-Abenteuer”. Zehn Kinder können einen eigenen Film mit „Foxi”, dem Maskottchen des Filmfestes, drehen und erhalten eine Foxi-Plüschfigur, damit sie einen Filmhelden haben. Ob mit Kamera, Tablet oder Handy – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Das Programm startet mit dem Siegerfilm des vergangenen Jahres „Invisible Sue – plötzlich unsichtbar“. Auch in diesem Jahr wird es einen Siegerfilm geben. Die Jury setzt sich aus fünf Kindern zwischen 8 und 12 Jahren zusammen. Am Ende werden diese fünf Kinder mithilfe selbst erarbeiteter Kriterien den Sieger auswählen. Die anderen Kinder können ebenfalls mitentscheiden: Sie vergeben den Publikumspreis. Dafür wird nach jeder Vorstellung abgestimmt. Am letzten Tag des Filmfests wird er zusammen mit dem Jurypreis bekannt gegeben.

„Kino für Anfänger“

All dies soll dazu dienen, den Kindern die Kunstform „Film“ näherzubringen. „Es ist immer wieder spannend zu sehen, was die Kinder alles in Filme hinein interpretieren. Selbst wenn es einfach nur ein ‘Quatschfilm’ ist, finden sie im Gespräch danach oft eine wichtige Botschaft in dem Film wieder”, staunt Mitorganisatorin Alexandra Limont. „Deshalb haben viele Kinderfilme auch sehr relevante Themen”, fügt Bastian Müller-Henning hinzu. Wie zum Beispiel der Film „Warum ich hier bin”, der jeweils am Mittwoch gezeigt wird. In dem animierten Film geht es um verschiedene Geschichten von Leuten, die aus den unterschiedlichsten Gründen in Deutschland landen und neu anfangen müssen.

Alle 18 Filme sind für Kinder zwischen 0 und 6 Jahren geeignet. Einzig der Film „Glaszimmer” wird aufgrund seiner Handlung im Dritten Reich erst ab zehn Jahren empfohlen. Auf ihre Kosten kommen auch die ganz Kleinen, denn für sie gibt es das „Kino für Anfänger”. In einer Einführung werden die Mädchen und Jungen vorbereitet auf den Inhalt. Im Anschluss können die Besucher gemeinsam basteln. Gezeigt werden in dieser Reihe die Filme „Der Hund Reksio“ und „Der kleine Maulwurf“.

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