Der neue Olderdissen-Kalender ist da
Mit dem Tierparkdurch das Jahr

Bielefeld (WB/kw). Neugierig blickt das Sikahirschkalb hinter der Futtertraufe hervor, ein paar Grashalme hängen neckisch über dem Ohr – schon das Titelbild macht neugierig auf den neuen Olderdissen-Kalender 2021, der jetzt vorgestellt wurde. Zum vierten Mal hat Fotografin Sarah Jonek viele Stunden in dem beliebten Bielefelder Tierpark verbracht, um pelzige Vierbeiner und zweibeiniges Federvieh vor die Kamera zu bekommen. „An die 20 Mal war ich hier, habe eineinhalb bis zwei Stunden auf den perfekte Pose gewartet“, erzählt die 38-Jährige.

Freitag, 09.10.2020, 06:00 Uhr
Tierparkleiter Herbert Linnemann, Fotografin Sarah Jones und Yvonne Liebold (Stadtwerke) haben jetzt den neuen Olderdissen-Kalender vorgestellt. Foto: Kerstin Sewöster

Und es sind ihr wieder besondere Momentaufnahmen gelungen: Eine Brokkoli mümmelnde Nutria, zwei junge Wildkatzen, die scheu aus ihrem Versteck blicken und zum Beispiel das Storchenpaar Herr und Frau Meyer beim Flirten. „Ganz besonders freue ich mich im neuen Kalender über die Schnee-Eule und den Dachs“, sagt Jonek.

Kalenderverkauf unterstützt den Tierpark

Der Kalender gibt dem Betrachter aber auch ungewöhnliche Einblicke ins Olderdissen Tierleben. Zum Beispiel, wenn die drei Wölfe Aik, Freddy und Selma gemeinsam auf ihrem Ausguck liegen – ein entspanntes Beisammensein, dass bei Hochbetrieb im Tierpark nur selten zu beobachten ist. Und so entschädigt das Blättern im Kalender auch für so manch ausgefallenen Besuch in Coronazeiten, denn noch werden die Besucherzahlen im Tierpark kontrolliert. 1500 Menschen dürfen zeitgleich in den Tierpark, wie Leiter Herbert Linnemann erklärt.

7332 Euro für das Wolfsgehege

Der Kalender hilft daher auch ganz praktisch. Die Stadtwerke Bielefeld Gruppe spendet als Herausgeber pro verkauftem Kalender sechs Euro an den Tierpark. So kamen 2020 bei 1222 verkauften Kalender 7332 Euro für das Wolfsgehege zusammen. Und Tierparkleiter Herbert Linnemann kann die Spende auch 2021 gut gebrauchen. „Der geregelte Zugang mit verstärktem Personaleinsatz ist kostenintensiv. Gleichzeitig haben wir durch weniger Besucher auch weniger Einnahmen durch Spenden, Parkgebühren, Futtermittelverkäufe und Shop-Verkäufe, die wir dringend für die Instandhaltung des Tierparks benötigen.“

Den Kalender gibt es ab sofort im Kundenzentrum am Jahnplatz, im Servicecenter (Stadtbahntunnel Jahnplatz), im Foyer des Stadtwerkehochhauses, im Tierpark-Büro und in der Tourist-Information.

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