DSC und Stadt stellen Hygiene-Konzept für erstes Heimspiel vor - 5460 Zuschauer zugelassen
Alm-Auftrieb nach klaren Regeln

Bielefeld (WB). Zum ersten Heimspiel des DSC Arminia gegen den 1. FC Köln an diesem Samstag dürfen 5460 Bielefeld-Fans im Stadion dabei sein. Die Zuschauer müssen sich an strenge Hygienevorschriften halten. Mit Normalität hat das (noch) nichts zu tun. Arminias Geschäftsführer Markus Rejek und der städtische Krisenstabeleiter Ingo Nürnberger haben am Mittwoch das Zuschauerkonzept für das erste Heimspiel vorgestellt.

Mittwoch, 23.09.2020, 18:51 Uhr aktualisiert: 23.09.2020, 21:36 Uhr
Krisenstableiter Ingo Nürnberger (links) und Arminia-Geschäftsführer Markus Rejek erläutern das Hygiene-Konzept. Foto: Thomas F. Starke

Die wichtigsten Regeln

Die wichtigsten Regeln: personalisierte Eintrittskarten garantieren, dass zurückverfolgt werden kann, wer im Stadion war. Gästefans sind nicht zugelassen. Es gibt keine Stehplätze, und Alkohol wird auch nicht ausgeschenkt. Auf allen Gängen und Wegen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Von dem, so Rejek, werde es auch bei Vorlage eines Attests keine Ausnahme geben können.

 

Pressekonferenz zum Hygienekonzept

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  • Pressekonferenz zum Hygienekonzept
Foto: Thomas F. Starke
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Im Stadion gibt es eine strikte Sektorentrennung. Auf den Tickets steht, welche Eingänge und Ausgänge benutzt werden sollen. Beim Catering gilt: Erwerb und Konsum von Speisen und Getränken sind nur am eigenen Platz möglich. „Wir setzen auf die Akzeptanz aller Hygiene- und Schutzmaßnahmen“, betonte Arminias Fan-beauftragter Thomas Brinkmeier.

In einem Punkt wird sich das Bild in der Schüco-Arena am Samstag wesentlich von dem in anderen Stadien unterscheiden: Die Fans werden nicht wie nach einem Schachbrettmuster platziert. Stattdessen wird jede zweite Reihe besetzt. Immer acht Plätze liegen nebeneinander, dann sind zwei freigelassen. So soll gewährleistet sein, dass, wer sich kennt, auch zusammensitzen kann. Durch die freien Reihen gibt es mehr Laufwege.

„Sicheres Stadionerlebnis“

„Wir wollen unseren Zuschauern ein sicheres Stadionerlebnis bieten und gleichzeitig für Emotionen sorgen“, betonte Arminia-Geschäftsführer Markus Rejek. Er bedankte sich bei der Stadt für die Unterstützung bei der Erarbeitung des Hygiene-Konzeptes. Bielefelds städtischer Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger sagte, angesichts von aktuell sieben Corona-Infektionen auf 100.000 Einwohner sei es verantwortbar, eine solche Großveranstaltung zu genehmigen. Nürnberger ergänzte aber auch, dass beim nächsten Heimspiel erneut geschaut werden müsse, ob die Regeln überarbeitet werden müssten.

Arminia bittet die Fans, möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad ins Stadion zu kommen. Wer mit der Stadtbahn kommt, sollte neben der Linie 4 auch die Linie 3 benutzen. Von dort könne man auf kurzem Weg zu den Eingängen Nord und Nordwest gelangen.

Wer das Stadion betritt, ist verpflichtet seine Hände zu desinfizieren. Für jeden gibt es einen Flyer mit allen Verhaltensregelen. Nach dem Abpfiff ist etwas Geduld gefragt. Die Zuschauer in den einzelnen Bereichen sollen in zwei „Auslaufphasen“ das Stadion verlassen. Das werde zu Verzögerungen von fünf bis acht Minuten führen.

Begrenzte Kapazität

Der DSC vergibt für das Heimspiel gegen Köln 5460 Karten. Das sind 20 Prozent der Stadion-Kapazität. 74 Prozent der Tickets gehen laut Verein an die Dauerkarteninhaber (knapp 4000), 14 Prozent gehen an die Sponsoren und Partner des Vereins (etwa 800), etwa 12 Prozent (knapp 700 Karten) gehen an „Sonstige“, Sehbehinderte, Rollifahrer, Arminis, Angehörige.

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