In Bielefeld ist die Feuerwehr mangels Sirenen mit Lautsprecherwagen unterwegs
Am Donnerstag ist Warntag

Bielefeld (WB/hz). An diesem Donnerstag wird erstmals ein bundesweiter Warntag durchgeführt. In ganz Deutschland werden um 11 Uhr sämtliche Warnmittel erprobt. Die Feuerwehr Bielefeld ist im Stadtgebiet mit drei Autos unterwegs und gibt über Lautsprecher Hinweise durch. Sirenen heulen in Bielefeld nicht. Sie wurden vor fast 30 Jahren abgebaut.

Mittwoch, 09.09.2020, 16:45 Uhr aktualisiert: 09.09.2020, 16:48 Uhr
Symbolbild Foto: Joachim Burek

Sirenen sollen in Bielefeld wieder aufgestellt werden, allerdings voraussichtlich erst vom kommenden Jahr an, sagte Feuerwehrsprecher Christian Gräfe. Daher setze die Feuerwehr Lautsprecherwagen von drei freiwilligen Abteilungen ein.

Das Auto der Löschabteilung Brackwede werde am Donnerstag im Bereich der Hauptstraße, das Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Großdornberg in den Wohngebieten an der Uni unterwegs sein. Die Retter von der Löschabteilung Sieker sollten rund um die Großbaustelle Jahnplatz in Richtung Jöllenbecker Straße Durchsagen machen. Gräfe: „Das Ganze geht etwa 20 Minuten lang. Die Fahrzeuge sind im Schritttempo unterwegs und legen Strecken zwischen drei bis fünf Kilometern zurück.“

Der bundesweite Warntag findet erstmals an diesem Donnerstag statt und wird von dann an jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September durchgeführt, heißt es von der Stadt Bielefeld.

Ziel des gemeinsamen Aktionstages von Bund, Ländern und Kommunen sei die gemeinsame Erprobung der Warnmittel und darüber zu informieren, was sie bedeuten würden und wie man im Ernstfall richtig reagiere.

Auch über die Smartphone-Apps Katwarn und Nina werde der Probealarm angekündigt.

 

 

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