Auf einer Parzelle in Bielefeld-Schildesche stand ein Gartenhaus am Samstagmorgen in Flammen
Kleingartenhaus in Schildesche ausgebrannt

Bielefeld (WB/cm). Die Bielefelder Feuerwehr wurde um am Samstagmorgen um kurz vor 5 Uhr zu einem Brand in die Kleingartenanlage Klarhorst alarmiert. Auf einer Parzelle stand ein Gartenhaus lichterloh in Flammen. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Samstag, 25.07.2020, 08:32 Uhr aktualisiert: 25.07.2020, 08:36 Uhr
Das Gartenhaus stand lichterloh in Flammen. Foto: Christian Müller

Vorausgegangen war die Meldung, dass es sich um einen Mülltonnenbrand handelte, erklärte Einsatzleiter Phillipp Neuhaus von der Feuerwehr Bielefeld. »Die Besatzung des Löschfahrzeuges bemerkte in der Nähe der Einsatzstelle Feuerschein und eine starke Rauchentwicklung, sodass der Löschzug und die Löschabteilung Schildesche nachalarmiert wurde. Bei unserem Eintreffen stand das Gartenhaus in Vollbrand.«

Umgehend wurde eine Wasserversorgung auf dem unwegsamen und eng bebauten Kleingartengelände aufgebaut. Ein Tanklöschfahrzeug wurde ebenfalls alarmiert, da die Anlage über eine schlechte Löschwasserversorgung verfügt. Auf dem Gelände des Johannesstift schlossen die Brandbekämpfer ihre Löschschläuche an einen Hydranten an. Mit insgesamt drei Strahlrohren wurden die Flammen unter Atemschutzgeräten abgelöscht.

Gartenhaus brennt in Schildesche

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Foto: Christian Müller
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Bei den Löscharbeiten mussten die Angriffstrupps vorsichtig sein, da es in der brennenden Hütte zu Verpuffungen kam und das Dach einstürzte. Ein drohendes Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Geräteschuppen konnte verhindert werden. Lediglich das Dach eines anliegenden Überstands wurde leicht beschädigt.

Etwa 25 Brandbekämpfer waren am Morgen im Einsatz. Die Nachlöscharbeiten dauerten an, da immer wieder Glutnester drohten aufzuflammen. Mit einer Wärmebildkamera wurden sie ausfindig gemacht und abgelöscht. Zum Pächter oder Eigentümer der Parzelle konnten keine Angaben gemacht werden. Die Vorsitzende der Kleingartenanlage wurde hinzugezogen.

Polizisten fuhren im Umfeld der Anlage zwischen Sudbrack- und Johanneswerkstraße verstärkt Streife ohne Erkenntnisse. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. An der Einsatzstelle konnten keine Angaben über eine mögliche Brandursache gemacht werden. Möglich wären ein technischer Defekt der Elektroanlagen oder gezielte Brandstiftung.

Das Kleingartenhaus wurde bei dem Brand vollständig zerstört. Es entstand erheblicher Sachschaden. Ein Gerätewagen der Feuerwehr holte zum gesundheitlichen Schutz der Brandbekämpfer die kontaminierte Einsatzkleidung und verwendetes Schlauchmaterial zur Reinigung und Wartung ab.

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