18 Jahre alter Mann aus Bielefeld soll nach einem Raubversuch zugestochen haben Fall Baumheide: Polizei nimmt mutmaßlichen Messerstecher fest

Bielefeld (WB). Die Polizei meldet eine Festnahme im Fall des in Bielefeld erstochenen 17-Jährigen . Es handelt sich demnach um einen 18 Jahre alten Mann aus Bielefeld, der nach einem Raubversuch zugestochen haben soll.

Zeichen der Anteilnahme vor Ort.
Zeichen der Anteilnahme vor Ort. Foto: Christian Müller

Wie die Polizei am Samstagnachmittag mitteilte, hätten sich am Nachmittag des 1. Mai zwei Zeugen bei der Mordkommission gemeldet, die Hinweise auf den möglichen Täter geben wollten.

Im Rahmen der Vernehmungen hätten die Zeugen angegeben, dass sie ungefähr zur Tatzeit im Vorbeigehen eine ihnen bekannte Person an der Stadtbahnhaltestelle Schelpmilser Weg in einer anscheinenden Streitsituation mit einer anderen männlichen Person gesehen hatten.

Die Polizei weiter: “Die beobachtete Person konnte mit Hilfe der Zeugen identifiziert werden. Bei der betreffenden Person handelt es sich um einen 18-jährigen Bielefelder, der der Polizei bereits wegen diverser Gewaltdelikte bekannt ist.”

Festnahme bereits am Freitagnachmittag

Die weiteren Ermittlungen hätten zu einer “Verdichtung der Verdachtsmomente” geführt und schließlich zur Festnahme des 18-jährigen in einer Wohnung in Bielefeld am späten Nachmittag des 1. Mai.

Bei der Durchsuchung der Festnahmewohnung sei auch “die mutmaßliche Tatkleidung aufgefunden” worden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand, so die Polizei, bestehe der Verdacht, dass der 18-jährige versucht hat, den 17-jährigen Bielefelder auszurauben und im Anschluss mehrfach auf das Opfer eingestochen und es dadurch tödlich verletzt hat.

Der dringend Tatverdächtige macht laut Polizei keinerlei Angaben zur Sache und lasse sich anwaltlich vertreten.

Tatwaffe wird noch gesucht

Er sei am Samstag dem Haftrichter beim Amtsgericht Bielefeld vorgeführt worden, der einen Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags in Tateinheit mit versuchtem Raub mit Todesfolge erlasssen habe.

Der Verdächtige sei in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden. Die Ermittlungen liefen weiter mit Hochdruck. Die Suche nach der Tatwaffe laufe ebenfalls weiter. Es würden weitere Zeugenvernehmungen und Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt.

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