Bielefelder Band „Kater Kati” arbeitet an zweiter CD – wegen Corona-Pause mit Verspätung
Kinderrock und Elternpop

Bielefeld (WB). Alles fing damit an, dass Ingo Kleinekathöfer vor vier Jahren dem Sänger und Songwriter Philipp Wrobel einen gebrauchten Verstärker abgekauft hat. Man kam ins Gespräch und fand gemeinsame Interessen. Über eine Bekannte kam dann Schlagzeuger Jonas Wendel hinzu – und irgendwann waren es sechs „Mann” – oder besser fünf Mann und Sängerin Lisa Krischker – , die sich zu einer Band zusammenfanden: zu „Kater Kati”, zu Kinderrock und Elternpop.

Dienstag, 07.04.2020, 11:00 Uhr
Machen gemeinsam als „Kater Kati” Musik (von links): Patrick May (Klavier & Synthie), Björn Krischker (Bass), Jonas Wendel (Schlagzeug), Philipp Wrobel (Gesang & Gitarre), Lisa Krischker (Gesang) und Ingo Kleinekathöfer (Gitarre). Foto: Kater Kati

„Wir richten uns an die ganze Familie”, sagt Kleinekathöfer, der Gitarrist ist. Das zeigt sich auch in den Texten, die zum Beispiel mal die Kinder- und mal die Elternperspektive einnehmen, die in „Eduard und Hildegard” von der Liebe zweier Hängebauchschweine, die nicht alleine durchs Leben gehen wollen, erzählen oder in „Du oder ich” davon, wer denn das Sagen hat. Aber auch Hochbettpiraten und Sandkastenfeuerwehrfrauen oder „Klamotten” sind ein Thema.

Lieder sind fertig

Musikalisch sei „Kater Kati” die klassische Pop-Rock-Formation, meint Kleinekathöfer. Neben ihm spielt auch Philipp Wrobel Gitarre, dazu kommen noch Björn Krischker am Bass und Patrick May, Klavier und Synthie. Im Prinzip, sagt Kleinekathöfer, mache Philipp alles, habe die Ideen für Melodie und Rhythmus, die dann gemeinsam bearbeitet und arrangiert werden. Eine erste CD ist auch bereits entstanden (mit dem Titel „Kater Party”), eine zweite ist in Arbeit und hätte in diesen Tagen aufgenommen werden sollen. Das Coronavirus hat allerdings einen Strich durch die Rechnung gemacht.

„Die Lieder sind fertig geschrieben, wir haben geprobt und hatten den Termin für das Studio”, erzählt Ingo Kleinekathöfer. Nun liegt das Projekt mit dem passenden Titel „Das nächste Level” für einige Wochen auf Eis. Im Frühherbst aber soll CD Nummer 2 hoffentlich auf den Markt kommen.

Musik als Hobby

Doch trotz CD und eines Dutzend Auftritte im Jahr: „Wir sind keine Profis, sondern machen Musik als Hobby und aus Spaß.” Schließlich haben alle einen anderen Beruf: Kleinekathöfer etwa ist Gymnasiallehrer, Pianist May Ingenieur und Sängerin Lisa Krischker freie Theaterpädagogin, die als Kind aber bereits für Rolf Zuckowski im Chor gesungen hat. „Sie hat auf der Bühne eine unheimliche Präsenz”, sagt Kleinekathöfer. Bühnenauftritte hat „Kater Kati” bereits beim Bielefelder Kinderkulturfestival Wackelpeter absolviert, beim Uni-Stadt-Fest oder etwa dem Festival Platzhirsch in Duisburg. „Meist sind wir am Nachmittag dran.” Das hat den Vorteil, dass man abends bei der eigenen Familie ist oder die auch dabei sein kann.

Bleibt die Frage, woher der Bandname kommt: Ein Kater namens Kati? „Auf dem Tisch lag eine ganze Reihe von Vorschlägen, aber ‘Kater Kati’ fanden wir irgendwie eingängig. Es mag zwar irritieren, klingt aber doch gut, oder?” Und schließlich: Warum sollte ein Kater nicht Kati heißen?

Wer in die Musik hineinhören möchte: Vier Lieder sind auf der Homepage der Band frei zu hören.

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