Bielefelder zeigen Einsatz – Spende geht an ambulante Pfleger und ehrenamtliche Helfer
1400 Masken für soziale Institutionen

Bielefeld (WB). Zehn Frauen und zwei Männer (darunter ein Arzt und Azubis der Firma Bugatti) haben ehrenamtlich rund 1400 so genannte Behelfs-Masken für soziale Institutionen genäht.

Dienstag, 07.04.2020, 05:00 Uhr
Diese Mitarbeiterin eines ambulanten Pflegedienstes trägt einen Standard-Mundschutz bei dem Besuch einer pflegebedürftigen Seniorin. Die Pfleger der GfS in Bielefeld können jetzt auf 700 Behelfs-Masken zurückgreifen, die Ehrenamtliche in Bielefeld selbst genäht haben. Foto: dpa

700 Masken sind zum Beispiel an die Gesellschaft für Sozialarbeit (GfS) gegangen, die dringend um Masken für ihre ambulanten Pfleger gebeten hatten. Zudem sind Masken an die Malteserhilfe verteilt worden sowie von Heilsarmee-Pastor Michael Geymeier an die Obdachlosen und Szene-Menschen an der „Tüte“.

Rund 100 dieser Behelfs-Masken gingen an die Ehrenamtlichen, die über die Solidarische Coronahilfe Bielefeld Risikopatienten mit Essenspaketen beliefern oder für sie Einkäufe erledigen.

Weitere 100 Masken wurden an die Flüchtlingsunterkunft „Rütli“ (DRK) verteilt. Die nächsten 100 gehen in eine Wohneinrichtung für alleinlebende junge Flüchtlinge. Auch andere Unterkünfte in Bielefeld sollen noch Behelfs-Masken bekommen.

Die zugeschnittenen und bedruckten Stoffe sowie das Gummiband ist von der Firma „fast52“ von Geschäftsführer Ralf Kelber gespendet worden. Das Projekt läuft im Rahmen der „Coronahilfe Bielefeld“, initiiert von Romy Mamerow und Jutta Küster.

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