Kommentar zur Arbeit des Bielefelder Krisenstabs
Es funktioniert

Die Krise, die Bielefeld jetzt erlebt, ist weitaus schlimmer als die, die 2015 durch den Flüchtlingsstrom entstanden war. Aber auch in diesem Jahr gilt wie damals: Das Krisenmanagement in der Stadt funktioniert. Die Verwaltung, Feuerwehr, Polizei, die Kliniken – alle leisten gute Arbeit. Wie schon 2015 sorgt Sozialdezernent Ingo Nürnberger als Vorsitzender des Krisenstabs für Transparenz, versteckt sich nicht hinter den Problemen.

Sonntag, 05.04.2020, 16:30 Uhr aktualisiert: 05.04.2020, 16:34 Uhr
Täglich werden in Bielefeld Menschen auf Corona getestet. Dazu werden Abstriche genommen. Foto: dpa

Denn auch die gibt und gab es. Wer den Ratschlag befolgt und bei Symptomen die städtische Hotline oder die der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktiert, kann schon mal im Telefon-Nirwana landen. Auf dem Kesselbrink oder an der Uni wurden noch Corona-Partys gefeiert, als die Lage schon verdammt ernst war. Jetzt rücken Heime und Pflegeeinrichtungen in den Fokus. Hier soll sich nicht wiederholen, was in Würzburg oder Wolfsburg bittere Realität wurde.

Die Stadt ist gewappnet

Vielleicht steht Bielefeld die große Bewährungsprobe noch bevor, werden die Corona-Zahlen in der Stadt noch dramatisch in die Höhe schnellen. Aber die Stadt ist gewappnet. Sie verfügt anders als andere Kommunen über Hochleistungskliniken und entsprechenden Intensivstationen sowie über ein Krisenmanagement, das mit Bedacht vorgeht. Und unser Beitrag zur Krisenbewältigung? Am besten zu Hause bleiben.

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