Wegeführung am Jahnplatz schlecht erkennbar
Jahnplatz: Radentscheid übt Kritik

Bielefeld (WB). Der Radentscheid Bielefeld kritisiert die im Stadtrat beschlossene Gestaltung der Radwege auf dem Jahnplatz. Obwohl sie breiter angelegt werden sollen, schaffe die gegenwärtige Planung erneut Konflikte zwischen Radfahrern und Passanten.

Samstag, 07.03.2020, 10:00 Uhr
Auf dem Jahnplatz sollen auch künftig Radwege deutlich gekennzeichnet sein Foto: Thomas F. Starke

Auf dem gesamten Platz und besonders an den Bushaltestellen bedürfe es einer klaren Trennung von Rad- und Fußwegen durch Farbe und durch einen geringen Höhenunterschied wie in der ursprünglichen Planung vorgesehen. „Abgeschrägte Kanten der Radwege bannen die befürchtete Stolpergefahr für Fußgänger“, erklärt Monika Haverkamp vom Radentscheid, einer Initiative, die ein Bürgerbegehren für besseren Radverkehr in Bielefeld betreibt. Mit Sorge sieht der Radentscheid die Absicht, auf roten Asphalt für die Radwege zu verzichten. „Die neuen Radwege sollen anscheinend versteckt werden“, kommentiert Bärbel Mörchen vom Radentscheid. Eine systematische Förderung des Radverkehrs erfordere auch, dass Radwege einheitlich erkennbar seien.

Der Radentscheid begrüßt die Vergrößerung der Warteflächen an den Stellen, an denen Radfahrende die Fahrbahnen überqueren sollen. Für diese Aufstellflächen seien jedoch eine Gestaltung mit Höhenversatz und eine farbliche Kennzeichnung ebenso wichtig wie für die Radwege. Die vorgelegte Planung bringe keine Lösung für die bisherigen Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern, sagt Claudia Böhm vom Radentscheid. Erst eine klare Gestaltung der Wege würde dafür sorgen, dass sowohl Fußgänger als auch Radler den Jahnplatz sicher und entspannt nutzen könnten.

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