Ein Beschäftigter der FH Bielefeld wurde vorsorglich auf das Virus getestet
Coronavirus-Verdachtsfall an der Fachhochschule

Bielefeld (WB). Auch an der Fachhochschule Bielefeld soll es einen Coronavirus -Verdachtsfall geben. Hochschulpräsidentin Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk hat Studenten und Beschäftigte per Mail unterrichtet, dass ein Beschäftigter der FH am Standort Interaktion 1 auf dem Bielefelder Hochschulcampus vorsorglich auf das Coronavirus getestet worden sei.

Samstag, 29.02.2020, 10:44 Uhr aktualisiert: 29.02.2020, 11:44 Uhr
DIe Fachhochschule in Bielefeld. Foto: Oliver Schwabe

Der Mann habe sich an einem Veranstaltungsort aufgehalten, an dem sich auch ein Patient aus NRW befunden habe, bei dem das Virus nachgewiesen worden sei. „Die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus auf den FH-Beschäftigten übertragen wurde, wird vom Gesundheitsamt Bielefeld als gering eingeschätzt“, so die FH-Chefin in ihrer Mail. Mit dem Ergebnis des Tests werde an diesem Samstag gerechnet.

Sollte der Test negativ sein, seien keine weiteren Maßnahmen notwendig. Sollte das Virus bei dem Beschäftigten nachgewiesen werden, könne es sein, dass als mögliche weitere Maßnahme eine Schließung oder Teilschließung der FH erfolgen müsse und die Personen, die in direktem Kontakt mit der infizierten Person standen, kontaktiert würden. Die Hochschulleitung sei dazu in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Einrichtungen.

An diesem Samstag ab 14 Uhr tagt der städtische Krisenstab. Dann sollen auch die Ergebnisse der drei anderen Coronavirus-Verdachtsfälle aus Bielefeld vorliegen.

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