48-Jähriger soll hinter der Bielefelder Müllverbrennungsanlage Ex-Freundin getötet haben Erstochene Frau: Tatort identifiziert

Bielefeld (WB/hz). Im Fall der vor zwei Wochen erstochenen Bielefelderin (49) sind die Ermittler der Mordkommission „Wiesen“ einen Schritt weiter. Wie der für den Fall zuständige Staatsanwalt Christoph Mackel nach der Auswertung der von Kripo und Rechtsmedizin gesicherten Spuren sagte, sei der Fundort der Leiche offenbar auch der Tatort.

Die Wiesenstraße in Bielefeld, wo der Leichnam der Frau gefunden wurde, war auch der Tatort der Bluttat.
Die Wiesenstraße in Bielefeld, wo der Leichnam der Frau gefunden wurde, war auch der Tatort der Bluttat. Foto: Christian Müller

Die getötete 49-Jährige war, wie mehrfach berichtet , am 12. Februar gegen 8.20 Uhr an der abgelegenen Wiesenstraße hinter der Müllverbrennungsanlage von Passanten entdeckt worden. Der Leichnam wies elf Messerstiche beziehungsweise Abwehrverletzungen auf. Die aus dem Bielefelder Norden stammende Frau, Mutter eines erwachsenen Sohnes, soll von ihrem Ex-Freund (48) mit einem längeren Fleischmesser umgebracht worden sein. Die Tatwaffe wurde von Kripoermittlern im Wellbach in Baumheide sicher gestellt. Der Beschuldigte, der vor seiner Festnahme unweit des Waffenfundortes wohnte, sitzt im hiesigen Gefängnis in Untersuchungshaft.

Der 48-Jährige ist polizeibekannt. Der von den kapverdischen Inseln vor Afrika stammende Mann soll die Frau, mit der er bis zum Sommer 2019 eine Affäre gehabt haben soll, schwer misshandelt haben. Mittwoch vergangener Woche sollte ihm deswegen am Amtsgericht der Prozess gemacht werden. Ob das mit dem gewaltsamen Tod der Frau zusammen hängt, müssen die weiteren Ermittlungen der Mordkommission „Wiesen“ klären.

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