Mathe-Olympiade: Sieben Schüler sind für Landesrunde qualifiziert Suche nach „elegantem Weg“

Bielefeld (WB/bp). Sarah Trautwein (11) hat die zweite Runde der Mathematik-Olympiade mit Bravour überstanden und will im Februar beim Landeswettbewerb in Hamm zeigen, was sie kann. Sieben junge Mathe-Künstler aus den Klassen 5 bis 13 haben es aus einem Starterfeld von 125 geschafft, sich für die Landesrunde zu qualifizieren.

Haben sich bei der Mathematik-Olympiade für die Landesrunde qualifiziert: (von links) Immanuel Berg (Georg-Müller-Schule), Luca Krüger (Marienschule), Siri Malin (Helmholtz-Gymnasium), Lotta Quisbrock (Gymnasium Heepen), Raoul Schutzeichel-Luque (Oberstufenkolleg), Sarah Trautwein (Marienschule) und Mathe-Lehrerin Inga Kristin Pörschke-Watt. Auf dem Foto fehlt Roxana Mittelberg (Gymnasium am Waldhof).
Haben sich bei der Mathematik-Olympiade für die Landesrunde qualifiziert: (von links) Immanuel Berg (Georg-Müller-Schule), Luca Krüger (Marienschule), Siri Malin (Helmholtz-Gymnasium), Lotta Quisbrock (Gymnasium Heepen), Raoul Schutzeichel-Luque (Oberstufenkolleg), Sarah Trautwein (Marienschule) und Mathe-Lehrerin Inga Kristin Pörschke-Watt. Auf dem Foto fehlt Roxana Mittelberg (Gymnasium am Waldhof).

Mathe-Lehrerin Inga Kristin Pörschke-Watt (Helmholtz-Gymnasium), die auch Regionalkoordinatorin der Mathe-Olympiade ist, sagt, dass nur sieben Kandidaten aus Bielefeld beim Landeswettbewerb zugelassen würden. Dabei sei die Entscheidung oft denkbar knapp „bei Punktgleichheit“. Pörschke-Watt: „Dann vergleichen wir die Klausuren bis ins allerletzte Detail.“ Weil es frustrierend sei, dass sich nur sieben Mathe-Liebhaber qualifizieren können, hat sie eine Siegerehrung für alle die organisiert, die für ihre Leistungen einen Anerkennungspreis verdienen: Spiele und Bücher, matheorientiert natürlich. 

Die Jugendlichen mussten jeweils vier anspruchsvolle Aufgaben, passend für jede Jahrgangsstufe und bundesweit gleich, lösen. Dabei, sagt Pörschke-Watt, sei mathematisches Denken gefragt gewesen: „Nicht das Ergebnis ist entscheidend, sondern der Weg dahin.“ Es würde „kein Schulwissen“ abgefragt.

Die jungen Teilnehmer seien allesamt daran interessiert, einen klaren, möglichst “eleganten Weg“ zu finden. Pörschke-Watt: „Das ist ja das Schöne an der Mathematik: Es gibt immer eine Lösung.“

Sie freue sich darüber, dass sich vergleichsweise viele Jugendliche für mathematisches „Knobeln“ interessieren würden. Schüler, die mit Zahlen oder Formeln wenig anfangen könnten, versuche sie, Mathematik so praxisnah wie möglich beizubringen. Siegerin Sarah versichert, dass Mathematik Spaß mache. Mathe studieren möchte sie später aber nicht: „Am liebsten würde ich Richterin werden.“

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