China-Rückkehrer dürfen Bielefelder Campus nicht mehr betreten
Virus: kaum Reaktionen auf Uni-Bann

Bielefeld (WB/kol). Das von der Universität Bielefeld ausgesprochene Betretungsverbot für China-Rückkehrer hat ein großes Echo in den Medien ausgelöst. Reaktionen möglicher Betroffener blieben aber weitgehend aus.

Sonntag, 02.02.2020, 17:19 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 08:00 Uhr
Die Universität Bielefeld aus der Luft. Foto: Thomas F. Starke

Universitätssprecher Ingo Lohuis sagte am Sonntagnachmittag, er wisse lediglich von einer einzigen konkreten Anfrage, die unter der eigens eingerichteten Emailadresse coronavirus@uni-bielefeld.de eingegangen sei. Es habe sich um eine Person gehandelt, die um Neujahr herum aus China gekommen sei. „Die Frist von 14 Tagen war in diesem Fall ja schon verstrichen”, sagte Lohuis weiter.

Uni-Rektor Gerhard Sagerer hatte am Freitag per Rundmail Studenten, Mitarbeiter und Gäste aufgefordert, das Universitätsgelände zwei Wochen nach Rückkehr von China-Reisen nicht zu betreten. Reisen nach China sind ebenso ausgesetzt wie der Empfang von Gästen aus China.

Das Virus breitet sich in China immer schneller aus. Auch weltweit gibt es mehr Infizierte.

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