Immer mehr Verbindungen fallen wegen des Streiks aus Eurobahn: Tarifparteien treffen sich zu Sondierungsgespräch

Der Arbeitskampf bei der Eurobahn dauert nun schon fast einen Monat - und immer mehr Verbindungen fallen aus. Ein Sondierungsgespräch am Montag soll die verhärteten Fronten auflockern.

Symbolbild.
Symbolbild. Foto: Friso Gentsch/dpa

Düsseldorf (dpa). Im Streik bei der Eurobahn gibt es für die seit Wochen unter Zugausfällen leidenden Kunden zumindest wieder ein wenig Hoffnung auf ein Ende des Arbeitskampfes. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG und die Eurobahn-Mutter Keolis treffen sich am Montag zu neuen Sondierungsgesprächen. Der Streik soll laut EVG aber vorläufig weitergehen. Zum Ferienende in NRW kündigte die Eurobahn wegen des Arbeitskampfes sogar weitere Einschränkungen im Bahnangebot an.

Tatsächlich schienen die Verhandlungspositionen beider Seiten zunächst noch weit voneinander entfernt zu liegen. Die EVG fordert für die Beschäftigten 7,5 Prozent mehr Geld, Zeitguthabenkonten sowie eine betriebliche Altersvorsorge.

In Ostwestfalen-Lippe-Netz beteibt Keolis nach eigenen Angaben die Linien RB 71, RB 73 (seit 2000), RB 67, RE 82 (seit 2013, alle vier Linien bis 2025). Insgesamt kommen in dem OWL-Netz pro Jahr 2,2 Millionen Zugkilometer zusammen, heißt es auf der Homepage.

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