Frau beschwert sich auf Twitter über zu wenig Belag – sie wählt aber den falschen Adressaten Zu wenig Salami – nicht bei Dr. Oetker

Bielefeld (WB). Die Socialmedia-Redaktion von Dr. Oetker hat schon öfter für pfiffige Postings bei ihren Followern großes Lob einheimsen können. Zum Jahreswechsel 2019/20 wurde ihr dies allerdings auch eher leicht gemacht.

Von Bernhard Hertlein
Pizza auf einer Produktionsstraße von Dr. Oetker (links) und auf dem Twitter-Post von „Diana“.
Pizza auf einer Produktionsstraße von Dr. Oetker (links) und auf dem Twitter-Post von „Diana“. Foto: dpa/Twitter

Schlagabtausch beginnt mit zwei Wurstscheiben

Begonnen hat der Schlagabtausch noch kurz vor Silvester auf Twitter mit einer scharfen Kritik. Eine Nutzerin, die sich im Netz „Diana“ nennt, ereiferte sich, dass sie auf ihrer Salami-„Pizzie“ nur zwei Wurstscheiben vorfand. „Ein paar Scheiben mehr hätte ich auf einer Salami-Pizza aber schon erwartet“, erklärte sie süffisant an die Adresse von Dr. Oetker .

Beim Falschen beschwert

„Diana“ unterstellte automatisch, dass eine Tiefkühl-Pizza nur von Dr. Oetker produziert worden sein kann. Zum Glück für die Bielefelder veröffentlichte sie mit dem Tweet zugleich ein Foto. Und das zeigte definitiv nicht Dr. Oetkers „Pizza Salame“, sondern die kleinere Konkurrenz „Steinofen Pizzies Salami“ der zu Nestlé gehörenden Marke Wagner.

Userin erkennt Fehler: „Ich Schussel!!!“

Erste zurückhaltende Hinweise von Dr. Oetker („Lies doch mal, was auf der Packung steht“) konnten Diana noch nicht überzeugen, zumal einige Follower ihr wortstark zur Seite sprangen. Erst als die Bielefelder etwas deutlicher wurden („Ok, wir wollten dieses Jahr eigentlich freundlicher sein. Also… *räusper*: WIR SIND NICHT WAGNER!!!!“) erkannte „Diana“ ihren Fehler. Sogleich entschuldigte sie sich: „Verdammte Hacke, ich Schussel!!! ES TUT MIR LEID!!“ Und fügte dann sogar hinzu: „Liegt wahrscheinlich daran, dass ich sonst IMMER von Dr. Oetker Pizza esse und dieses eine Mal quasi fremd gekauft habe…“

Erneut negatives Statement in Werbung gewandelt

Wieder einmal hatten die Bielefelder Pizzabäcker ein negatives Statement in Werbung für das eigene Produkt gedreht. Am bekanntesten unter den vorangegangenen Beispielen war die Antwort auf die Beleidigung eines Trolls ebenfalls auf Twitter: „Hey Dr Oetker euere Schockopizza schmeckt nach Hurensohn” (Rechtschreibefehler im Original). Schlagfertige Antwort aus Bielefeld damals: „Gierig gewesen und in den Finger gebissen?” Inzwischen ist die Schokopizza wieder aus dem Programm genommen.

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