ZDF zeigt Episode am nächsten Samstag – Einwohnerzahl spielt eine Rolle – mit Video
Die Wilsberg-Folge „Bielefeld 23“: Großstadt statt Provinznest

Bielefeld (WB). Etwa 1000 Besucher haben die Premiere der Wilsberg-Folge „Bielefeld 23“ im Cinemaxx miterlebt . Das ZDF zeigt die unter anderem in Bielefeld gedrehte Folge am Samstag, 11. Januar, um 20.15 Uhr. In der Folge gibt es viele Seitenhiebe zwischen Münster und Bielefeld.

Sonntag, 05.01.2020, 08:00 Uhr
Der angeblich korrupte Bielefelder Bauamtsleiter Manni Höch (Heinrich Schafmeister) muss in den Knast. Wilsberg (Leonard Lansink/links) und sein Freund Ekki (Oliver Korittke) helfen ihm. Foto: ZDF

340.000! Mit dieser Zahl überrascht der Bielefelder Polizeikommissar Drechshage (Stefan Haschke) seinen Münsteraner Polizeikollegen Overbeck (Roland Janowsky). Gemeint ist die Einwohnerzahl, die höher ist als die der Stadt Münster. Es ist der Konter dafür, dass der Münsteraner Beamte zuvor Bielefeld als „Provinznest“ bezeichnet hat.

Es sind solche Seitenhiebe zwischen Bielefeldern und Münsteranern, von denen die neue Wilsberg-Folge lebt. Bei diesem Schlagabtausch fehlt natürlich nicht der Hinweis auf die Bielefeld-Verschwörung. Das Comeback von Wilsbergs Freund Manni Höch (Heinrich Schafmeister) nach mehr als sieben Jahren ist zudem ein Glücksgriff. „Manni“, der zuletzt 2012 in der Folge „Bielefeld-Verschwörung“ mitwirkte, landet als angeblich bestechlicher und drogensüchtiger Bielefelder Bauamtsleiter im Knast. Nicht nur eingefleischte Wilsberg-Fans kommen da voll auf ihre Kosten.

Folge ist kurzweiliger als die erste Bielefeld-Episode

Der Krimi greift brisante Themen auf: Debatten um bezahlbaren Wohnraum, um Shoppingcenter und Korruption in Behörden. Die Folge ist abwechslungsreicher und kurzweiliger als die erste Bielefeld-Episode – und gute Werbung für die Stadt. Die Aufnahmen der Sparrenburg bei Nacht sind spektakulär.

Und wer wusste, dass es sogar einen Geheimcode für das Wahrzeichen gibt? Hoffentlich behalten Millionen TV-Zuschauer nach dem Sendetermin am 11. Januar die Einwohnerzahl im Kopf: „340.000“ steht für eine lebendige Großstadt – und nicht für Provinz. Die Zahlen sprechen klar für Bielefeld.

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