Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen laden zum Stöbern und Verweilen ein
Selbstgemachtes und Traditionelles

Bielefeld (WB). Am ersten Adventswochenende luden in vielen Stadtteilen die Weihnachtsmärkte zum Klönen, Stöbern und Verweilen ein.

Sonntag, 01.12.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 01.12.2019, 17:06 Uhr
Bruno Rauscher (76) zeigt Elke Horstkotte seine handgeschnitzten Figuren, die er auf dem Braker Weihnachtsmarkt ausstellt. Foto: Bernhard Pierel

Brake

Bereits zum 36. Mal richtete die evangelische Kirchengemeinde gemeinsam mit den Braker Kaufleuten und der Kolpingsfamilie Brake von Freitag bis Sonntag den ökumenischen Weihnachtsmarkt aus. Im Gemeindehaus gab es viele Stände mit Kunsthandwerk. Einer, der dort seit Jahren seine „Werke“ ausstellt, ist Bruno Rauscher. Der 76-Jährige fertigt seit 30 Jahren in mühsamer Kleinarbeit handgeschnitzte Figuren aus Holz an. „Wenn ich in meinem Keller sitze und immer wieder neue Figuren schnitze, ist das ein echtes Vergnügen“, sagt Bruno Rauscher über sein großes Hobby. Passend zur Weihnachtszeit hat er einige Krippen hergestellt, natürlich mit Maria und Josef und dem Jesuskind. Doch das ist längst nicht alles. Vogelhäuschen, Eulen, Holzfäller, Jäger oder auch ehemalige Fußball-Größen wie Oliver Kahn oder Pierre Littbarski: Bruno Rauscher lässt der Fantasie beim Erstellen seiner filigranen Figuren freien Lauf – und das mit viel Liebe zum Detail. „Das einzige, was ich für meine Arbeiten brauche, ist eine Dekupiersäge“, sagt der Rentner, der seine Figuren während der Adventszeit auf mehreren Weihnachtsmärkten zum Verkauf anbietet.

 

Altenhagen

Der Altenhagener Weihnachtsmarkt, der alle zwei Jahre und am Sonntag zum zehnten Mal stattgefunden hat, ist ein Gemeinschaftsprojekt aller Vereine im Ortsteil. Der Erlös kommt der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Altenhagen zugute. Ein gemeinsames Singen in der Johanneskirche lud die Besucher am Sonntagnachmittag zum Mitmachen ein.

Weihnachtsmärkte in den Stadtteilen

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Foto: Pierel/Stelte
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Ubbedissen

Der traditionelle Nikolaus-Markt in Ubbedissen wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von Bürgern des Stadtteils organisiert, nachdem sich die Werbegemeinschaft Ubbedissen, bislang immer Ausrichter des kleinen Marktes an der Kirche, im September aufgelöst hatte. Auch wenn im Hintergrund nun andere Akteure die Fäden zogen, Programm und Angebot konnten wie in den Vorjahren beibehalten werden. So erfreuten der russische Frauenchor „Raduga“ unter der Leitung von Swetlana Baitinger und die Chorgemeinschaft „Sing and Groove“ unter der Leitung von Elena Schüssler-Roggenhöfer in der Kirche mit vorweihnachtlichen Weisen, zum Besuch des Nikolaus war in der Kirche in Ubbedissen kein freier Platz mehr zu finden. Am Sonntag sorgten zudem der Grundschulchor und Kinder der AWO-Kita für den musikalischen Rahmen des zweitägigen Nikolausmarktes.

Milse

In Milse erlebte der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende seine 25. Auflage. „Wir legen Wert auf das Einfache und Behagliche“, betont Thomas Panhorst, Vorsitzender des ausrichtenden TV Friesen Milse. Traditionell eröffnet wird der Markt mit einem Fackelzug am Freitag. „Da war der Platz wieder rappelvoll“, erklärt Panhorst, der mit den ehrenamtlichen Helfern wieder ein „buntes Programm“ mit Musik oder einer Märchenlesung bei Glühwein, Kaffee und Kuchen erstellt hat.

Vilsendorf

Selbstgemachtes aller Art, Weihnachtsmusik, Weinstand, Kaffee, Bratwurst, Pommes, Reibeplätzchen und Kartoffelsuppe prägten das Bild auf dem 21. Vilsendorfer Weihnachtsmarkt. „Wir sind besonders darum bemüht, kinderfreundlich zu sein, denn zu uns kommen auch viele junge Familien mit Kindern“, betonen Rainer Hönisch und Michael Knost vom Gemeindezentrum. So gab es für die Jüngsten einige besondere Angebote wie Singen und Warten auf den Nikolaus oder einen „Sinnes-Parcours“.

Stieghorst

Klein, aber fein – so präsentierte sich auch in diesem Jahr wieder der Weihnachtsmarkt in Stieghorst. Im Gemeindezentrum war wie in den Vorjahren ein kleiner Kunsthandwerker-Markt aufgebaut, dort konnten die Besucher selbst gefertigte weihnachtliche Sachen, vom Adventskranz über Socken und Handschuhe bis zu festlicher Dekoration, erwerben. Für die kulinarischen Weihnachts-Genüsse sorgten mehrere Buden, Kinderkarussell und eine Märchenerzählerin waren Anziehungspunkte der kleinen Besucher.

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