Täter bedrohen Trucker mit Reizgas und Messer – Geld und Handys erbeutet Zwei Lkw-Fahrer auf Rastplatz überfallen

Bielefeld (WB). Zwei Lkw-Fahrer sind am Mittwoch und am Donnerstag auf dem Rastplatz Niedergassel und der Rastanlage Lipperland Süd überfallen worden. Sie wurden mit Reizgas besprüht und mit einem Messer bedroht.

Auf der Raststätte Lipperland Süd ist ein Lkw-Fahrer überfallen worden. Die beiden Täter sind auf der Flucht.
Auf der Raststätte Lipperland Süd ist ein Lkw-Fahrer überfallen worden. Die beiden Täter sind auf der Flucht. Foto: Thomas F. Starke

Die erste Tat ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 05.30 Uhr auf dem Rastplatz Niedergasse. Zwei Männer tauchten vor dem Lkw eines polnischen Fahrers auf und baten ihn, sein Gespann vorzufahren, damit sie besser rangieren könnten.

Als der 51-Jährige seinen Ducato verließ, sprühte ihm ein Mann mit Reizgas ins Gesicht. »Um dem anhaltenden Angriff zu entgehen, lief der Fahrer einige Meter davon«, teilt die Polizei mit. Als der Mann stürzte, liefen die beiden Unbekannten zu einem abgestellten Pkw. Ohne Beute fuhren die beiden Täter auf der A2 in Richtung Dortmund davon.

So sieht der Angreifer laut Lkw-Fahrer aus

Einen Angreifer konnte der Fahrer beschreiben: Männlich, circa 30 Jahre alt und etwa 165 cm groß. Beide Männer könnten südosteuropäischer Herkunft sein. Sie sollen einen etwa 5 bis 10 Jahre alten, dunklen Mercedes Pkw benutzt haben.

Eine weitere Tat ereignete sich am Donnerstagmorgen gegen 2 Uhr auf dem Rastplatz Lipperland Süd. Als ein polnischer Lkw-Fahrer nach einer Pause zu seinem Fahrzeug zurück kam, lauerten ihm zwei Männer auf. Der Fahrer »wurde gezwungen, seine Fahrerkabine zu öffnen«, teilt die Polizei meit. Ein Täter durchsuchte die Kabine nach Wertgegenständen, während der Komplize den Fahrer bewachte. Die Räuber entwedneten Bargeld und zwei Mobiltelefone.

Polizei nimmt Hinweise entgegen

Der Mann mit dem Messer war laut Fahrer circa 185 bis 190 cm groß. Der zweite Mann sei mit circa 165 cm deutlich kleiner gewesen. Beide Männer trugen schwarze Kapuzenpullover oder Kapuzenjacken und Handschuhe. Sie sprachen deutsch und wirkten südeuropäisch. Die Polizei bittet um Hinweise unter 0521/545-0.

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