491 Hobbysportler gehen beim Feuerwehrlauf an den Start – Ärger über Vandalismus
Bis zur Sparrenburg und zurück

Bielefeld (WB/pan). »Diese Veranstaltung ist eines unserer Aushängeschilder«, sagt Carsten Kroll. Der stellvertretende Feuerwehramtsleiter durfte beim Feuerwehrlauf in Sieker den Startschuss zu einem der drei Läufe geben. »Was mich besonders fasziniert, ist, dass es so familiär ist und sich hier verschiedene Generationen treffen und sich austauschen«, erklärt Kroll, dessen Frau Mareike beim Fünf-Kilometer-Lauf auf die Strecke ging.

Montag, 09.09.2019, 03:00 Uhr
Jetzt geht’s los: Allein 258 Läufer gehen über die Fünf-Kilometer-Distanz an den Start. Die Feuerwehrleute organisierten die Laufveranstaltung in Sieker. Foto: Kerstin Panhorst

Ganz aufgeregt standen zuvor die Kinder bis zu zehn Jahren am Start. Sie durften auch beim inzwischen 31. Bielefelder Feuerwehrlauf das Treiben eröffnen. 125 nahmen teil beim Florianlauf über 1000 Meter während sich die Jugendlichen und Erwachsenen noch warm machten. Über die Distanzen von fünf und zehn Kilometern, in diversen Einzelentscheidungen und für die Mannschaften waren in diesem Jahr zudem 366 Starter gemeldet.

Viele von ihnen kommen schon seit Jahren zum Feuerwehrlauf der Löschabteilung Sieker, der nicht nur Hobbysportler aus dem eigenen Stadtteil, sondern auch aus ganz Bielefeld und der Region anlockt. Neben Teams der verschiedenen Bielefelder Löschabteilungen, der Berufs- und Jugendfeuerwehr sowie erstmals auch eine Mannschaft des THW gehen auch Läufer aus Sende, Detmold, Gütersloh, Steinhagen, Petershagen, Löhne und Osnabrück auf die Strecke. Für sie alle ist das Feuerwehrgerätehaus der Löschabteilung Start und Ziel, dazwischen geht der Weg je nach Distanz über Straßen und Waldwege bis nach »Brands Busch«, über die Promenade bis zur Sparrenburg und zurück zum Lipper Hellweg.

Äste und Bäume quer gelegt und Hinweisschilder sowie Pfeile zerrissen

»Leider haben wir in diesem Jahr mit Vandalismus zu kämpfen. Kurz vor dem Start hat uns eine Läuferin informiert, dass Äste und Bäume quer gelegt und Hinweisschilder sowie Pfeile zerrissen wurden«, erzählt der stellvertretende Löschabteilungsführer Sven Sydow. Man habe rechtzeitig alles wieder in Ordnung bringen können. »Wir haben ein super Team. Wir optimieren uns jedes Jahr und lernen dazu.« Neben rund 30 Aktiven der Wehr Sieker und ihrer Partner halfen auch Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ost, Kollegen der Ehrenabteilung und der Berufsfeuerwehr als Streckenposten, beim Catering und der Organisation.

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