Allein in Sennestadt zwei Attacken
Schleppjagd: Es gab drei Beißangriffe

Bielefeld (WB/hz). Nach dem Bericht über die schwere Beißattacke einer Jagdhundmeute bei einer Schleppjagd im Wald am Senner Hellweg melden sich weitere Betroffene.

Freitag, 06.09.2019, 12:31 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 17:02 Uhr
Labrador (Symbolfoto) Foto: dpa

Inzwischen ist von drei Angriffen die Rede, bei denen eine Jagdmeute ahnungslose Hundehalter und ihre Vierbeiner plötzlich umringt und angegriffen haben soll. Die einhellige Forderung der Tierbesitzer: Schleppjagden müssen besser gesichert werden.

So gab es am vergangenen Sonntag bei der Schleppjagd in Sennestadt zwei Beißattacken. Es wurden nicht nur Simone Fürst (41) und ihr Labrador Joe (4) attackiert und der Hund lebensgefährlich verletzt. Offenbar bei der selben Jagd griff die Hundemeute auch ein 25-jähriges Paar aus Oerlinghausen und ihren zweijährigen Schäferhundmix Siro an. Siro wurde im Markengrund zwischen Senner Hellweg und Oerlinghauser Straße zweimal gebissen. Einen dritten Vorfall gab es bereits am 19. August vergangenen Jahres. Da wurden drei Frauen mit acht Hunden von einer Jagdmeute umringt und angegriffen.

Kommentare

Meyer-Dieterle, Ulrike  wrote: 07.09.2019 08:18
Beißereien in der Senne im Wald - mit Hund/Personen
Guten Morgen, ich bin kein Netzwerknutzer - in diesem Fall bin ich mir sicher, dass es weitere Vorfälle gegeben hat. Darüber hinaus gibt es mit den Reitern eh Probleme m Senner Wald auf den normalen Spazierwegen, wenn man einen Hund hat. Man kann dort nicht mehr in Ruhe allein spazieren gehen. Vor Jahren (2004 ca.) hab ich mit meinem kleinen Dackel damals was ähnliches erlebt gehabt. Die Reiter haben Schuld - und natürlich die Veranstalter der Schleppjagd. Wie kann man so etwas realisieren, in der Öffentlichkeit - wo jedermann durch den Wald spazieren gehen kann? Es ist unglaublich. Alle Beteiligten, die Schuld haben, sollten drastisch verurteilt werden. Außerdem sollten die Reiter endlich wieder feste Wege bekommen - das wurde abgeschafft (von "Vollidioten" - anders kann man es nicht bezeichnen. Gehen die Verantwortlichen nie im Wald spazieren? Das nächste Problem sind seit Jahrzehnten die Mountainbiker - auch eine Katastrophe! Seit Jahrzehnten! Nur normale Menschen mit Hund oder ohne Hund haben im Wald keinen Zutritt mehr? Kämpft für den Wald als Spaziergänger! Diese Rücksichtslosigkeit muss beendet werden! !!! Für die Hunde gute Besserung !!!! Und viel Glück beim Gerichtsprozess! MfG U.M.-D.
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