Stadtbahnlinie 3: Oelmühlenstraße soll zum Ferienende wieder frei sein
Um den Zeitplan zu halten: Bauarbeiten von früh bis spät

Bielefeld (WB). Die Verantwortlichen bei den Verkehrsbetrieben Mobiel sind optimistisch: Die Zeitpläne für die Bauarbeiten entlang der Stadtbahnlinie 3 können eingehalten werden. Aber: Dafür wird von früh morgens bis spät abends gearbeitet.

Dienstag, 13.08.2019, 04:00 Uhr
Schweißarbeiten an den neuen Gleisen: Insgesamt werden bis November 1600 Meter ausgetauscht. Foto: Hans-Heinrich Sellmann

Bauarbeiten auf der Stadtbahnlinie 3

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»Wir wollen auf Nummer sicher gehen«, sagt Regina Mahlo, die bei Mobiel für die Bauarbeiten zuständig ist. »Der Zeitplan soll auf jeden Fall eingehalten werden, damit die Verkehrssituation für die Anlieger bald wieder besser wird.« Denn zurzeit ist die Oelmühlenstraße zwischen Teutoburger Straße und Oststraße für den Verkehr komplett gesperrt. Es ist nicht einmal Platz für den Schienenersatzverkehr.

Damit der Ende des Monats wieder rollen kann und auch Anlieger wieder mit dem Auto zu ihren Häusern kommen, wird in den nächsten drei Wochen im Zweischichtbetrieb gearbeitet: montags bis freitags von 5.30 bis 22.30 Uhr und samstags von 7 bis 14 Uhr. Regina Mahlo: »Für die Anwohner tut es uns sehr leid, dass wir die Arbeitszeiten ausweiten mussten. Uns ist bewusst, dass die Baustelle für alle Beteiligten eine Herausforderung ist.«

Hitze erschwert die Arbeiten

Grund für die Delle im Zeitplan seien die Aushubarbeiten, die zeitintensiver gewesen seien als gedacht. An vielen Stellen seien immer wieder Beton oder unbekannte Leitungen aufgetaucht. Zudem habe die Hitze der vergangenen Wochen die Arbeiten zusätzlich erschwert. »Die Arbeiter haben zwar früher angefangen, mussten aber auch früher aufhören und natürlich längere Pausen einlegen«, sagt Mahlo.

Wie mehrfach berichtet, baut Mobiel die Strecke für den Einsatz der Vamos-Bahnen aus und richtet an der Marktstraße sowie am Krankenhaus Mitte neue Hochbahnsteige ein. Im Bereich Marktstraße liegen inzwischen die ersten neuen Schienen, am Krankenhaus folgen sie in dieser Woche: insgesamt 600 Meter in beide Richtungen zwischen Teutoburger und Eduard-Windthorst-Straße. Wenn die Arbeiten Ende November abgeschlossen sind, werden unterm Strich 1600 Meter altes Gleis aus- und neues eingebaut sein.

Auch wenn pünktlich zum Schulbeginn die Oelmühlenstraße wieder genutzt werden kann, sollte der Durchgangsverkehr den Bereich weiterhin meiden. »Im September beginnen die Arbeiten an den Hochbahnsteigen. Es bleibt eng. Da ist kein Platz für Verkehrsexperimente«, sagt Regina Mahlo.

Geschäfte jederzeit zu Fuß erreichbar

Das gelte auch für Kunden der Geschäfte entlang der Baustelle. Weil es für die deutliche Beeinträchtigungen gegeben habe und weiterhin geben werde, haben die Stadtwerke Parkplätze eingerichtet und versucht, zu jeder Zeit so viele Grundstückseinfahrten wie möglich frei zu halten. Außerdem seien die Geschäfte jederzeit zu Fuß erreichbar.

Steffen Bessler, Betriebsleiter bei Optik Renken, sagt, dass die Baustelle für keinen der Händler angenehm sei, »aber wir versuchen, das Beste daraus zu machen«. Ihm ist es wichtig, zu betonen, dass »das Viertel nicht massiv abgeschnitten ist«. Er habe beobachtet, dass die Bauarbeiter sehr hilfsbereit seien, gerade wenn ältere Menschen Probleme auf den Schotter-Fußwegen hätten. Natürlich könne er nicht für jede Branche sprechen, »aber auch nach vier Monaten verzeichnen wir keinen Umsatzrückgang«. Die Stammkunden hätten ihm die Treue gehalten.

Über die ausgedehnten Arbeitszeiten seien die Anwohner von Mobiel schriftlich informiert worden, sagte Sprecherin Lisa Schöniger. »Bislang hat es keine Rückmeldung gegeben.«

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