Stadt Bielefeld muss kurzfristig Ersatz beschaffen
Schulessen: Caterer hört auf

Bielefeld (WB/MiS). 19 Bielefelder Schulen, darunter das Gymnasium Heepen oder die Martin-Niemöller-Gesamtschule, beziehen ihr Schulessen vom Hannoveraner Caterer »Vomfeinsten«. Nach den Sommerferien will er nicht mehr liefern.

Donnerstag, 06.06.2019, 05:00 Uhr
Das Bielefelder Schulessen bleibt ein Problem-Thema. Foto: dpa

Die Stadt muss kurzfristig Ersatz beschaffen. Dies soll zunächst in Form einer beschränkten Ausschreibung geschehen. Eine reguläre, europaweite Ausschreibung würde ein halbes Jahr dauern. Die ist eigentlich erforderlich, weil der Auftragswert 221.000 Euro im Jahr überschreitet. Aber dann wäre eine Belieferung der Schulen nach den Sommerferien nicht gewährleistet.

Doch auch die beschränkte Ausschreibung, bei der die Stadt verschiedene Caterer um Angebote bittet, hat einen Haken: Sie ist zeitlich auf ein Jahr befristet. Es muss also kurzfristig wieder ausgeschrieben werden. Am Schulessen hatte es wiederholt Kritik gegeben. Das Paprika-Bündnis im Rathaus aus SPD, Grünen und Bürgernähe/Piraten will die Versorgung der Kinder am liebsten auf ein neues Konzept umstellen. Stadtteilküchen könnten vier bis fünf Schulen im Umkreis direkt beliefern.

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