Valerie Vaquet überzeugt Jury beim Wissenschaftswettbewerb – Thora Schubert aus Aachen gewinnt
Fame-Lab-Bundesfinale: Bielefelderin landet auf Platz zwei

Bielefeld (WB). Die Themen beim Fame-Lab Finale in der Rudolf-Oetker-Halle waren ebenso vielseitig wie faszinierend. Auch zwei Bielefelder waren mit dabei, Valerie Vaquet landete auf Platz zwei.

Dienstag, 07.05.2019, 10:57 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 12:34 Uhr
Valerie Vaquet forscht an der Universität Bielefeld und landete am Ende auf Platz zwei. Foto: Thomas F. Starke

Fame Lab Germany Finale in der Oetkerhalle

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Foto: Thomas F. Starke
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Mikroalgen sollen Fettlebern zu Leibe rücken, der Computer das individuelle Glücksrezept erstellen oder ein Satellit aus dem Kalten Krieg Erkenntnisse zur Veränderungen der Umwelt ermitteln. Furchterregende parasitäre Wespen werden zu Superhelden, Zellulose und Pflanzenöl zur Alternative für Plastik, eine Datenmütze hilft Epileptische Anfälle vorauszusagen und Bauern verschicken per Adressetikett zerstörerische Post an erntevernichtende Pilze. Junge Forschertalente aus ganz Deutschland traten zum Wissenschaftswettbewerb an und stellten sich Jury und Publikum.

Die zehn Teilnehmer hatten sich zuvor bei fünf regionalen Vorrunden qualifiziert. Auch die beiden Erstplatzierten des Bielefelder Regionalvorentscheids waren wieder dabei: Valerie Vaquet forscht an der Universität Bielefeld zu künstlicher Intelligenz, und Alexander Schulze beschäftigt sich dort mit molekularer Biotechnologie.

Höchstens drei Minuten Zeit hatte jeder von ihnen um den 1100 Besuchern und der Jury seine Forschung zu erläutern. Dabei kam es nicht nur auf Inhalt, sondern auch auf Verständlichkeit und Präsentation an.

 

Am Ende konnte sich Thora Schubert gegen die Konkurrenz durchsetzen. Die Jury mit Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld), Prof. Dr. Moritz Kaßmann (Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld), Dr. Ulrike Brandt-Bohne (Biologin und Wissenschaftsjournalistin) und Britta Herbst (Geschäftsführerin Pioneers Club Bielefeld) kürte die Aachenerin zur Siegerin.

Die Studentin forscht dort zum Management von Georessourcen und konnte mit ihrem Vortrag über das Einfangen von Kohlenstoffdioxyd auch den Publikumspreis gewinnen. Mit ihrer humoristischen Einlage »Kochen mit Steinen«, bei der sie die unter Druck erfolgende Injektion von CO2 in Sandstein simulierte, und ihrem eloquenten und lebendigen Vortrag setzte sie sich klar gegen ihre Mitbewerber durch und darf nun Anfang Juni beim während des Cheltenham Festivals in Großbritannien stattfindenden FameLab-Weltfinale für Deutschland antreten.

Den zweiten Platz und damit die Teilnahme an einer nationalen Wissenschaftskonferenz verlieh die Jury an Valerie Vaquet. Die Bielefelder Studentin erklärte mit Hilfe ihres »Täuschungstigers Timo« wie von künstlichen Intelligenzen gemalte Bilder sich nicht mehr von echten Kunstwerken unterscheiden lassen und stellte die Kreativität von Maschinen zur Diskussion.

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