Unternehmen Superfly investiert zwei Millionen in Bielefeld – Eröffnung im Sommer - mit Video
Hier entsteht der Trampolinpark

Bielefeld (WB). Viele Bielefelder können bald zum großen Sprung ansetzen. Im Sommer soll im Sportland Dornberg ein Trampolinpark eröffnen. Das Unternehmen Superfly investiert nach eigenen Angaben zwei Millionen Euro in die Anlage. Das WESTFALEN-BLATT gibt einen Überblick über die Idee, den Zeitplan und die Attraktionen.

Dienstag, 07.05.2019, 03:02 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 06:20 Uhr
Jetzt geht der Innenausbau los: Der Trampolinpark im Sportland Dornberg umfasst insgesamt 3000 Quadratmeter.

Die Attraktionen

Der Innenumbau in der Halle hat begonnen. 3000 Quadratmeter umfasst der Trampolinpark. Allein auf zwei Drittel der Fläche sollen Attraktionen wie der »Ninja-Parcours« oder der »Airbag« Platz finden. »Es gibt hier ganz viele Möglichkeiten, an seine körperlichen Grenzen zu kommen«, sagt Betriebsleiter Philipp Buiwitt (Superfly). Er spricht von »mehr als zehn Attraktionen«. »Beim Ninja-Parcours sind zum Beispiel Elemente dabei, die man aus TV-Shows wie ›Big Bounce‹ oder ›Ninja Warrior‹ kennt«, berichtet er. Der »Airbag« biete ein riesiges Luftkissen mit Rutsche und Sprungturm. »Der Turm ist etwa dreieinhalb Meter hoch.« Für Fortgeschrittene und Profis genau das Richtige.

Die Kapazitäten

»Der Trampolinpark ist aber absolut auch etwas für Anfänger«, betont Buiwitt. »Wir haben hier viele verschiedene Schwierigkeitsgrade. Keiner wird also gezwungen, einen Flic Flac zu machen.« So finden sich auf dem Hauptcourt viele einzelne Trampoline. Trainer begleiten die Besucher. Sie können auch an Fitnesskursen auf Trampolinen teilnehmen. In der Halle dürfen sich laut Buiwitt gleichzeitig »etwa 100 bis 140 Menschen« austoben. Das Angebot richte sich an alle Altersgruppen. Die Besucher können Zeittickets buchen – zum Beispiel über 60, 90 oder 120 Minuten. In der zweiten Etage gibt es mit der Sky Lounge einen Aufenthaltsbereich – gerade auch für Eltern.

Die Idee

Gemeinschaftsprojekt: Betriebsleiter Philipp Buiwitt (Superfly/von rechts) mit Iris Lockhausen (Merkur Immobilien), Architekt Joachim Theißen und Richard Grobecker (Merkur Immobilien).

Gemeinschaftsprojekt: Betriebsleiter Philipp Buiwitt (Superfly/von rechts) mit Iris Lockhausen (Merkur Immobilien), Architekt Joachim Theißen und Richard Grobecker (Merkur Immobilien). Foto: Thomas F. Starke

Die Gauselmann-Gruppe kaufte im August 2016 das Sportland Dornberg an der Babenhauser Straße. Investiert wurden etwa drei Millionen Euro – zusätzlich zum Trampolinpark: zum Beispiel in die Sanierung einer Tennishalle, in die Tennisplätze, den Fitnessbereich und die Haustechnik. Für den Tennissport sei ein »moderner neuer Standort« geschaffen worden, sagt Richard Grobecker. Er ist Leiter der Merkur Immobilien- und Beteiligungs GmbH, die die Immobilien der Gauselmann-Gruppe verwaltet.

Aber klar sei ihm auch gewesen: »Wir brauchen ein weiteres Geschäft«. So schrieb Prokuristin Iris Lockhausen 2016 viele Trampolinpark-Betreiber an – und arrangierte die Zusammenarbeit mit Superfly. »Die ersten Kontakte gab es Ende 2016. Seitdem arbeiten wir gemeinsam an dem Projekt«, sagt Iris Lockhausen. Auch Axel Seemann, der weiter das Sportland Dornberg leitet, ist zufrieden: »Wir sind froh, dass wir Superfly als Nachbarn bekommen. Wir haben damit eine neue Nische geschaffen.«

Der Zeitplan

Eigentlich wollte das Unternehmen Superfly, das bereits acht Trampolinparks betreibt, schon im Herbst 2017 in Bielefeld eröffnen. A llerdings musste der anvisierte Termin zweimal verschoben werden. Das lag auch am Baugenehmigungsverfahren. Das Bauamt monierte die zu niedrige Zahl der Parkplätze. Die wird jetzt auf 152 aufgestockt. Die Baugenehmigung kam schließlich im Juli 2018.

Anschließend folgten notwendige Innenarbeiten in der ehemaligen Tennis- und Badmintonhalle. Anfang Mai dann übergab die Gauselmann-Gruppe die Halle an das Unternehmen Superfly. Bis zu 60 Mitarbeiter sind nach Angaben von Betriebsleiter Philipp Buiwitt künftig im Trampolinpark tätig – darunter neben etwa zehn festen Beschäftigten vor allem Aushilfen. Einen konkreten Starttermin nennt er noch nicht. »Unser Plan ist es, im Sommer zu öffnen«, sagt Buiwitt. Aber er blickt auch auf die Großbaustelle und weiß: »Hier gibt es noch viel zu tun.«

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