Mehr als 800 Besucher kommen zum Tag der offenen Tür ins Klinikum Rosenhöhe nach Brackwede
Verabredung im Krankenhaus

Bielefeld-Brackwede (WB). Mit dem Laparoskop verschafft sich Antonia Hille Zugang zum Bauch des Patienten. Mittels 3D-Technik kann sie auf einem Bildschirm die Ereignisse im Innern verfolgen. Dr. Altankhuyag Ganjuur erklärt ihr dabei die Vorteile dieser auch Schlüssellochoperation genannten Technik, bei der keine großen Schnitte notwendig sind.

Dienstag, 07.05.2019, 03:00 Uhr aktualisiert: 07.05.2019, 06:46 Uhr
Notaufnahmeschwester Vanessa Blarr gipst zum Spaß die Arme von (von links) Kilian (6), Laurina (7) und Beliana (7) ein. Foto: Kerstin Panhorst

Tag der offenen Tür im Klinikum Rosenhöhe

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Foto: Kerstin Panhorst
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Doch in diesem Fall ist es kein Gewebe, was die Besucherin aus dem Torso zieht, sondern ein Gummibärchen. Denn beim Tag der offenen Tür im Klinikum Rosenhöhe haben sich alle Abteilungen besondere Aktionen ausgedacht, um medizinischen Laien ihre Arbeit näher zu bringen.

»An der Rosenhöhe verändert sich so viel. Wir haben neue OPs, einige Stationen wurden saniert oder neu aufgebaut. Wir möchten den Menschen zeigen, was sich hier so tut und unsere Mitarbeiter sind alle mit großer Begeisterung dabei, einige sind sogar extra aus dem Urlaub gekommen«, sagt Kliniksprecher Axel Dittmar.

Kunstknochen bohren und Gipsen

Neben den Informationen zu den medizinischen Angeboten soll der Tag der offenen Tür mit dem Blick hinter die Kulissen auch die Angst vor dem Krankenhaus nehmen und den Menschen zeigen, dass sie in guten Händen sind. Mit dem aus Handschuhen gebastelten Maskottchen Finchen hat das Hygieneteam am Eingang für kleine Besucher eine Überraschung parat, auch ein Quietsche-Enten-Weitwurf im Bewegungsbad sowie Mitmachaktionen speziell für Kinder in der Unfallchirurgie wie Kunstknochen bohren oder Gipsen erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Erwachsenen nutzen unterdessen die Gelegenheit, einen Blick in den neuen OP des Wirbelsäulenzentrums mit Dr. med. Viet Phuong Tran zu werfen, in einen Raum, den Patienten sonst dank Narkose nie zu Gesicht bekommen. »Die Leute sind sehr interessiert und stellen viele Fragen. Sie interessieren sich aber nicht nur für OPs, sondern auch für alternative Behandlungsmöglichkeiten«, erklärt der Neurochirurg Dr. Tran.

Bei den Demonstrationen zu Ultraschalluntersuchungen von Bauch (Abdomen-Sonographie), Herz (Echokardiographie) und Gelenken (Arthrosonographie) bilden sich in der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologe lange Schlangen, vor allem die Mitmachaktionen bei einer Kapillarmikros­kopie und einer Arthrosonografie sind begehrt.

Gesundheitscheck

Mehr als 800 Besucher kamen zum Tag der offenen Tür, viele aus generellem Interesse, einige aber auch aus ganz spezifischen Gründen. »Meine Söhne und ich haben eine Hautkrankheit, Vitiligo. Ich wollte mal gucken, ob es neue Erkenntnisse gibt«, erzählt Angelika Dumalski, die auch die Gelegenheit zum Gesundheitscheck wahrnahm. Neben einer Messung von Sauerstoff-Sättigung und Blutdruck gab es für die Besucher auch eine Blutzucker-Messung beim Diabetiker-Gesprächskreis.

Ein ganz besonderes Date hatte unterdessen Wolf Mitscherling geplant. Er nutzte den Tag der offenen Tür zu einer Verabredung mit seiner neuen Freundin Sylvia Koch, die extra aus Offenbach angereist war. »Man muss ja mal zeigen was die Stadt so zu bieten hat«, erklärt der Notfallseelsorger lachend.

Auch verschiedene Selbsthilfegruppen präsentierten sich und Vorträge zu Psoriasis, Rheuma und den Leistungen der Geriatrie rundeten das Programm ab.

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