Die Attraktionen des Bürgerparks ziehen aus Olderdissen ins Sommergehege – mit Video
Die Rückkehr der Kraniche

Bielefeld (WB/HHS). Die tierische Attraktion des Bürgerparks ist zurück. Nach einigen Monaten in ihrem Winterquartier bevölkern die Kraniche wieder ihr Gehege an der Südseite der Grünoase.

Montag, 06.05.2019, 16:54 Uhr aktualisiert: 06.05.2019, 18:00 Uhr
Die Kraniche nutzen die ersten Minuten, um sich an das Sommergehege zu gewöhnen. Foto: Hans-Heinrich Sellmann

Kraniche im Bürgerpark

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Foto: Hans-Heinrich Sellmann
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Und das, obwohl für die nächsten Tagen seitens der Meteorologen nochmals frostige Temperaturen angedroht worden sind. Eigentlich Gift für die fünf Kronen- und zwei Jungfernkraniche. Doch Markus Hinker, Chef-Tierpfleger in Olderdissen, kann beschwichtigen: »Sie haben hier einen Unterstand, der mit Stroh ausgelegt ist. Dann macht ihnen der Nachtfrost nichts aus.«

Hinker und seine Kollegen vom Tierpark, Robert Schlak und Abram Regier, hatten sich am Montagmorgen mit den Kranichen auf den Weg gemacht. In Transportkisten waren diese während der kurzen Fahrt aus Olderdissen am besten aufgehoben, und als die Deckel geöffnet wurden, fanden sie sich gleich in ihrem gewohnten Terrain wieder – in ihrem 750 Quadratmeter großen Sommergehege.

Bereits seit 2010 sind sie auf diese Ecke des beliebten Parks beschränkt. Allerdings nicht etwa, um sie einzusperren. »Der Zaun ist dafür da, um sie zu schützen«, erklärte Markus Hinker. Schützen vor Füchsen, frei laufenden Hunden oder auch Menschen, die nicht unbedingt unter Beweis gestellt hatten, sorgsam mit den gefiederten Zweibeinern umgehen zu können.

Denn ursprünglich, etwa ab Mitte der 1970er Jahre, lebten die Kraniche während der Sommermonate frei im gesamten Park. Wegfliegen konnten und können sie nicht, weil ihnen die Federn auf einer Flügelseite gestutzt werden. Ohne den Zaun wurden sie jedoch im Laufe der Zeit von Hunden angegriffen oder von Kindern gejagt. Teilweise trugen die Kraniche Verletzungen davon, leiden mussten sie regelmäßig.

Im weitläufigen und abwechslungsreichen Sommergehege verbringen die Tiere nun eine recht geruhsame Zeit. Es sei denn einer nutzt seine ordentliche Sprungkraft und überquert den Metallzaun. Dann kann es schon mal aufregend werden – für Tier und Mensch. »Wer so etwas beobachtet, gibt bitte sofort Bescheid«, sagte Markus Hinker. Und wenn im Bürgerpark gerade keiner der zuständigen Mitarbeiter des Umweltbetriebes greifbar ist, sollten sich Besucher auch nicht scheuen, die Polizei unter Telefon 0521/5450 zu verständigen.

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